Tiere Essen

»Ich liebe Würste auch, aber ich esse sie nicht«. Am Donnerstag (19.8.10) erscheint das Buch „Tiere Essen“ von Jonathan Safran Foer, siehe Rezension, Interview und Trailer. »Sobald wir unsere Gabeln heben, beziehen wir Position«.

Foer und der Vegetarismus ist in aller Munde, hier eine Auswahl:

Filmbeitrag auf ZDF

Artikel auf Zeit.de und ein Interview

Artikel auf Spiegel.de

Artikel auf Focus.de

Buchvorstellung auf Stern.de

Artikel auf Welt.de

Artikel auf taz.de

Interview in der FAZ

Artikel auf vebu.de

Wer Foer persönlich kennen lernen möchte, sollte am 21.8.10 nach Berlin zum Sommerfest kommen.

Wirst du dir dieses Buch kaufen? Eignet es sich zum Weitergeben an Noch-Fleischesser?

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Verfasst von Silke


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11 Kommentare zu “Tiere Essen”

  1. Andrew W.
    17. August 2010 um 21:34

    Ich habe das Buch bereits letztes Wochenende in den Händen gehalten und sofort angefangen zu lesen.

    Es ist ein wirklich sehr gutes Buch. Mit diesem Buch ist es wesentlich leichter, Menschen zu zeigen, warum das, was wir Menschen gerade tun schlichtweg als Falsch zu bezeichnen ist.

    Das Beste ist allerdings, dass JSF nicht versucht die Menschen zum Vegetarier-sein zu überzeugen zu wollen, sondern zeigt, was mit uns passiert, wenn wir Menschen nicht den Fleischkonsum einschränken. Einfach weniger essen. Dies ist die wichtigste Botschaft dieses Buches. Und diese Botschaft wird jedem helfen. Den Tieren, der Gesundheit der Menschen (gerade in Deutschland und den USA) und vor allem der Umwelt.

    Meine Empfehlung bekommt dieses Buch auf jeden Fall. TOLL.

    http://www.andrewwiddel.de/buecher/tiere-essen.html

    Dieses Buch sollten einmal Politiker lesen, bevor sie weiterhin die Massentierhaltung auf die Bevölkerung, für die sie ja eigentlich da sein wollen, loslassen.

  2. Silke
    18. August 2010 um 13:20

    Anna W. schreibt:
    „Cool, praktische Sammlung!
    Wobei ich den Focus-Artikel nicht empfehlen kann, da sind lauter falsche Infos drin (z.B. Kinder BRAUCHEN Fleisch, B12 bekommt man aus bakteriell vergorenen Lebensmitteln, kein Wort davon, dass man auch als Omni s…eine Lebensmittel sorgfältig auswählen muss, um einen Mangel zu vermeiden, „Pillen müssen Fisch ersetzen“ usw.) – Schade, dass sie nicht stattdessen einen Ernährungsexperten befragt haben, der sich tatsächlich auskennt und nicht weiter die alten Unwahrheiten verbreitet… Aber der Focus ist leider häufig dabei, wenn es darum geht, längst widerlegte Vorurteile aufrecht zu erhalten.“

  3. martin
    18. August 2010 um 17:27

    „Ein Freund von mir hat gesagt, ich würde ja gern mit dem Fleischessen aufhören, aber wenn meine Großmutter mich einlädt, gibt es immer Roastbeef, das esse ich so gern. Ich hab ihm gesagt: Dann iss das Roastbeef!“ und andere Aussagen unter http://tierrechtsforen.de/1/8913 .

  4. Andrew W.
    18. August 2010 um 18:47

    Ich gebe zu. Ein Dilemma. In dieses hat ihn aber seine Großmutter gebracht. Wenn er es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann, was äußerst lobenswert wäre, dann sollte er es ihr sagen anstatt sie und sich anzulügen. Er sollte sich mal Aufnahmen von den Zuständen in den Mastanlagen anschauen oder das Buch Tiere essen von Jonathan Safran Foer durchlesen. Das würde ihm die Sache sehr viel einfacher machen.

    Ich werde nie wieder ein Tier essen, dass aus oberen Käfigen über Wochen angepinkelt wird und auf das auch aus diesen gekotet wird. Bei den Gedanken an diese Bilder fange ich an zu weinen. Es ist ein Grauen, was wir Menschen da anrichten. Es gibt nicht viele Dramen in der Menschheitsgeschichte die schon so verlaufen sind. Und bei den vergangenen sind auch alle daran zerbrochen, dass sie dieses System einmal unterstützt haben.

    Wer will das verantworten?

  5. Manuel
    18. August 2010 um 20:28

    Naja eigentlich ist es kein Dilemma und wenn man überzeugt davon ist, dass es falsch ist, Tiere zu essen, wird man auch das leckerste Fleisch einfach ablehnen können. Die Großmutter könnte vielleicht unangenehm reagieren, aber auch mit soetwas wird man klarkommen und wenn nicht, ist sie ja eh bald tot.
    Es ist nur nicht so einfach, sich aus dem Fleischsumpf herauszureißen, denn wer jeden Tag tote Tiere konsumiert und dessen Bewusstsein dies – von der Gesellschaft gestützt – als „Muss“ oder zweckmäßig einstuft, wird auch die vielen negativen Fakten nicht so wahrnehmen wie jemand, der dazu eine bestimmte Distanz besitzt, ob er jetzt Vegetarier ist oder (wirklich) selten Fleisch isst.
    Von daher könnte der obige Ansatz vielleicht sogar positiv zu beurteilen sein, da er ja darauf abzielt, eine solche Distanz und damit den Zugang zu erschaffen. Ob das eher fruchtet, kann sicherlich keiner von uns beantworten. Ich selbst würde vermutlich darauf hinweisen, dass es sich bei diesem „leckeren Roastbeef“ um ein Stück eines Tieres handelt, welches zuvor sein Leben lang in einem stinkenden, engen, des Tieres Anforderung nicht genügenden Stall eingesperrt war und dann sicherlich brutal getötet und auseinandergenommen wurde, nur damit „DU“ eine kurze leckere Mahlzeit hast, die genausogut vegan und trotzdem gleich lecker hätte sein können.

    Das wird den einen als zu offensiv erscheinen, die anderen vielleicht aber zum weiterdenken inspirieren. Menschen sind verschieden.

  6. Andrew W.
    18. August 2010 um 20:46

    Es ist in jedem Fall besser nur wenig Fleisch zu essen. Wenn sich da alle ein wenig dran halten würden, dann wäre die Massentierhaltung bald am Ende und die Welt würde deutlich besser aussehen. Soll er bei seiner Großmutter Roastbeef essen. Jeder Cent zu viel ausgegeben ist zwar Unterstützung für Massentierhaltung. Aber immernoch besser als 2 mal unterstützt. Ich würde mich freuen wenn er sich ansonsten dran halten würde. Er tut das Richtige. Für die Tiere, für die Umwelt, für sich und für seine späteren Kinder.

  7. Antonietta
    19. August 2010 um 11:36

    In Deutschland verursacht die Fleischproduktion jährlich das Leiden von mehr als 450 Millionen Tieren und bringt sowohl Menschen wie auch die Umwelt in Gefahr. Ohne Fleisch lebt man länger und gesünder ! Vegetarier erleiden seltener Herzinfarkte als Fleischesser und haben im Vergleich ein um 40% geringeres Darmkrebsrisiko. Der übermäßige Fett- und Proteingehalt des Fleisches steht auch mit anderen Krebsarten sowie mit Fettsucht und Schlaganfall in Zusammenhang.

  8. Silke
    22. August 2010 um 09:49

    Ein Bericht in der Hamburger Morgenpost (MOPO):
    http://www.mopo.de/2010/20100821/hamburg/panorama/star_autor_safran_foer_esst_kein_fleisch.html

  9. “Besser Esser” laut Spiegel | karlsruhe-vegan.org
    22. August 2010 um 11:57

    […] Ganz besonders gefällt mir dabei die Fotostrecke über Foers neues Buch “Tiere Essen“. So kann es weiter gehen! Verfasst von […]

  10. Andrew W.
    22. August 2010 um 12:45

    Schade, dass die Hamburger Morgenpost den Titel des Buches nicht richtig recherchieren konnte. Fleisch essen. Dieses Buch hat mit JSF garnichts zu tun. Gibt es das überhaupt?

    Vielleicht stellen die ja bald wieder richtige Redakteure ein. 🙂

  11. Tina
    16. September 2010 um 08:14

    Ich fand das Buch schlecht. Es enthält keine neuen Infos, auch für Fleischesser nicht, denn die meisten wissen auch so über Massentierhaltung etc Bescheid. Zudem hat es einen schrecklichen Aufbau, als hätte man mal was zusammengeklatsch, halbe Doku aus dem eigenen Blick, halbe Doku aus anderen Blicken und zwischendrinnen Persönliches, wobei ich das eben noch ganz nett finde. Aber ich denke nicht, dass es Menschen neue Anreize geben kann.

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