Philosophie - Schluss mit dem Vegetierischen
Über ein neues Verhältnis von Mensch und Tier
Viele Menschen haben Zweifel, ob sie das Recht haben, Tiere zu essen. Längst gibt es schließlich gute Alternativen auf dem Markt, längst weiß man, dass pflanzliche Proteine für eine gesunde Ernährung ausreichend sind, längst ist bekannt, dass Tiere in kognitiver und emotionaler Hinsicht komplex sind: “Sie verstehen und können viel mehr, als wir wahrhaben wollen. Deshalb besteht Aufklärungs- und Handlungsbedarf,” meint Bernhard H. F. Taureck, Professor für Philosophie aus Braunschweig, und plädiert damit für einen Perspektivwechsel im Namen des Tieres.
Mehr dazu, sowie eine 30-minütige Hörprobe, unter SWR2.
















11. April 2008 um 01:34
Apropos Philosophie:
Der Philosoph Helmut F. Kaplan http://www.tierrechte-kaplan.org hat im letzten Interview des VEBU http://www.vebu.de (veröffentlicht im Magazin “Natürlich Vegetarisch”) folgendes gesagt:
“Alles, worin wir uns vom Steinzeitmenschen unterscheiden, vom Zähneputzen bis zur Anerkennung der Menschenrechte, ist nicht die Folge einer biologischen Bestimmung, sondern das Ergebnis einer kulturellen Entwicklung [...].
Die ethisch entscheidende Frage ist also nicht: Welche Ernährung entspricht von Natur aus dem Menschen? Sondern: Welche Ernaehrung entspricht VON KULTUR AUS dem Menschen?”