McDonald’s peilt Rekordumsatz an
Dank Veggie-Burger peilt McDonald’s Rekordumsatz an: “So komme etwa der seit Februar erhältliche vegetarische Burger sehr gut an. In Zukunft wolle McDonald’s noch weitere vegetarische Gerichte anbieten”. Quelle
Was haltet ihr davon, dass selbst McDo sein Angebot ausbaut? Wo fehlen euch Alternativen, wenn ihr außerhalb essen geht?
Verfasst von Silke





















12. Juli 2010 um 15:10
Und neulich lockte Burger King damit, dass es in allen Filialen in der Schweiz und in Österreich den Veggie-Burger gratis gab – einfach so.
12. Juli 2010 um 15:49
Während Millionen Menschen hungern, werden große Gebiete in armen Ländern für Rinderzucht und zum Anbau von Futtermitteln, die in die reichen Länder exportiert werden, verbraucht. McDonald’s fördert fortgesetzt Fleischprodukte, indem sie die Leute ermuntern, öfter Fleisch zu essen, was u.a. einen immense Verschwendung von Nahrungsmittelressourcen bedeutet. 145 Millionen Tonnen an Getreide werden jährlich an Tiere verfüttert, die jedoch nur 21 Millionen Tonnen an Fleisch und -nebenprodukten produzieren. Durch eine vegetarische (bzw. vegane) Ernährung könnte sich ein Land wie Deutschland oder Großbritannien ohne Probleme selbst mit den notwendigen pflanzlichen Nahrungsmitteln versorgen.
http://www.mcspotlight.org/campaigns/translations/trans_germany.html
12. Juli 2010 um 16:37
Siehe auch http://www.n-tv.de/wirtschaft/McDonald-s-zu-neuen-Hoehen-article1033411.html
12. Juli 2010 um 16:45
Ist der Veggie Burger eigentlich vegan? Bei Allergenen steht zumindest Ei und Milch mit drin, könnten aber auch Spuren sein, oder?
Ansonsten: Super, dass die den anbieten. Man muss McDonalds nicht mögen aber ein Schritt in die richtige Richtung ist es. So kommen vll. auch einige Omnis die sonst nen Big-Mac verdrückt hätten dazu, mal auf Fleisch zu verzichten – und schon wieder ein Tier weniger das sterben muss.
12. Juli 2010 um 16:52
hab mich gefragt ob ich mich über diese nachricht freuen soll oder nicht. mc donald’s will ja zusätzlich auch mehr geflügelfleisch-produkte anbieten.
Der Veggie Burger ist nicht vegan, haben mir jedenfalls vegetarier erzählt, die ihn schon gegessen haben.
12. Juli 2010 um 19:02
Veggie Burger ist laut Homepage nicht vegan. Ist ja Käse drauf. Und was im Brötchen steckt?
13. Juli 2010 um 00:24
Mist… Naja, besser als nichts *Schulterzuck*
13. Juli 2010 um 21:05
Vegan ist der definitiv nicht. Ich mag McDonald’s nicht, aber ich finde es schon ein sehr gutes Zeichen, dass die sowas eingeführt haben, weil es auch zeigt, wie sehr die Nachfrage nach Veggie-Produkten steigt. Nur dann reagieren Restaurants usw. auch darauf. Und dann ist es auch nur eine Frage der Zeit, bis vegane Sachen angeboten werden.
13. Juli 2010 um 21:15
Auf der Seite von Burger King findet man im Menü unter der Katgeorie “Chicken und Veggie” den Country Burger. Soweit ich weiß ist der vegetarisch, aber da es auf der Internetseite in der Beschreibung des Burgers nicht so explizit dasteht, bin ich mir doch nicht mehr so sicher.
http://www.burgerking.de/menu/chicken-veggie/country-burger
14. Juli 2010 um 14:57
Wow, ich finde McDonalds eigentlich schrecklich und hätte für so ein Unternehmen keinen einzigen Cent gegeben, aber das ist ja mal nicht schlecht. Wenn es einen veganen Burger geben würde, wäre ich immer noch hin und her gerissen, ob ich das unterstützen soll oder nicht. Aus Neugier würde ich es wahrscheinlich probieren. Aber wetten, dass so ein Burger immer noch vollgestopft wäre mit allen möglichen Zusatzstoffen…
15. Juli 2010 um 10:36
Hallo.
Also ich weiss gar nicht warum alle den Veggi Bürger so feiern ?
Schließlich gab es schon einmal einen Vegetarischen Bürger , der damals recht teuer war , aber dafür umso besser schmeckte wie der jetzige.
Aber dafür ist eben der Preis auch recht günstig , was es dann schon wieder fast raus haut.
Also ich würde mir wünschen das man generell mehr auswahl hat, auch bei mcmöder zb Sojaeis oder sowas
Und auch mehr Auswahl an Salaten
15. Juli 2010 um 17:36
All eure Wünsche und Ideen bitte an http://www.mcdonalds.de/metanavigation/hilfe_kontakt/kontakt.cfm senden
16. Juli 2010 um 14:53
Wenn der Burger bei den MC-Kunden ankommt, ist das sicher ne gute Sache. Andererseits fördert dies auch die PR von MAC D.
Bei Mac D. wird ein Grossteil des Umsatztes von Coca Cola bestritten. Cola ist für Dürre und Unterdrückung der Landbevölkerung in Indien verantwortlich.. um nur eines von vielen Beispielen zu nennen.
Mac D. selbst ist aber auch so durchaus boykottwürdig.
http://www.youtube.com/watch?v=UgDJqW1U9Tg&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=9Ky4BGL9WhU&feature=related
shame shame shame on you !
17. Juli 2010 um 13:36
aber echt. warum mensch für solche unternehmen noch werbung macht? an mcd gibs nix positives. ende
18. Juli 2010 um 12:07
information, nicht werbung.
a) entscheidet jeder selbst, wo er essen geht und b) sind die burger weder bei mcdo, noch bei burger king vegan.
vor ca. 20 jahren war man froh, als vegetarier überhaupt in restaurants essen zu können. heute findet man als veganer (fast) überall alternativen. das ist eine super entwicklung finde ich. und wenn selbst mcdo nicht mehr ohne veggie burger kann, dann ist das ebenfalls als positiv zu werten bei “nur” 8% vegetariern in deutschland
19. Juli 2010 um 05:21
JedeR entscheidet selbst ob Fleisch auf dem Teller landet oder nicht.
Auch ethisch motivierte VegetarierInnen/VeganerInnen können selbst entscheiden wem sie ihr Geld geben. Leider habe ich den Eindruck dass die Empathie gegenüber nichtmenschlichen Tieren grösser ist als das Mitgefühl gegenüber menschlichen Tieren, z.B. wenn sie hier einer anderen sozialen Schicht angehören oder irgendwo auf der Welt an Durst und Hunger sterben müssen.
19. Juli 2010 um 10:01
Zusammenhang?
(Und leider kannst du nahezu niemandem Geld geben, denn fast alle haben Dreck am Stecken – anders könnten sie auch nicht mit den Preisen mithalten, und reich sein wollen sie natürlich auch alle.)
19. Juli 2010 um 12:06
Genau Manuel und eigentlich ist sowieso alles egal und eigentlich darf man ja gar nichts mehr machen heutzutage was Spass macht und kann sich eigentlich gleich in einen Glaskasten setzen.
*Der Zusammenhang erschliesst sich aus den Videos(zu sehen sind unter anderem menschliche Tiere die darum kämpfen nicht zu verdursten), aber auch ohne diese Doku ohne sollte er erkennbar sein*
“anders könnten sie auch nicht mit den Preisen mithalten, und reich sein wollen sie natürlich auch alle.)”
Zusammenhang ?
was leitest Du daraus ab ? Dass es nicht anders geht ? Dass es so sein muss ?
19. Juli 2010 um 13:04
Ich habe weder angedeutet, dass alles egal ist, noch, dass man nichts machen darf, das Spaß macht.
Es gibt aber nicht nur eine Hand voll “Feinde”, die man meiden muss (z.B. McDonalds, Coca-Cola, Nestle und BP), sondern ich befürchte, dass nahezu jedes Produkt, das wir hier erwerben können, mit Hilfe von Ausbeutung und/oder deutlicher Ungerechtigkeit entstanden ist.
Eine mögliche Konsequenz ist, dass man sich nicht mehr auf wenige schlechte Unternehmen konzentriert und an die Wand stellt, sondern sich die wenigen Guten raussucht und unterstützt. Dann kostet die Hose aber auch mal z.B. 100€ statt 30€, weil sie nicht in nem Billigland gefertigt wurde und vielleicht auch nicht aus wasserfressender Baumwolle besteht. Oder die Lebensmittel sind teurer, weil es biovegane Nischenprodukte sind.
Das kostet Überwindung, die wenigsten Menschen tun sowas freiwillig, denn dann wird der potenzielle Wohlstand schnell zum “Nichts”.
PS: Du wolltest mir ein Video zum Thema UL zeigen, ich warte auf den Link.
19. Juli 2010 um 13:41
Hiermit geschehen.
Da ich davon ausgehe, dass das Interesse der LeserInnen und BetreiberInnen dieses Blogs an diesem Thema eher gering ist, bekommst Du die Links auf Wunsch sozusagen exklusiv.
Wie kommst Du darauf, dass man sich auf einige wenige Unternehmen konzentrieren muss ?
Genauso wie es absurd ist, dass vegane Ernährung Verzicht bedeutet und zudem teurer sein muss, bedeutet ethischer Konsum ausserhalb veganer Themen (abgesehen davon dass starke Überschneidungen vorhanden sind) eben kein Verzicht und ist sehr unkompliziert.
Ich kann mir eine Hose vom Second-handladen kaufen oder ich kann meine Hosen einfach flicken. Nur um ein Bsp. zu nennen.
Aber ethischer Konsum ausserhalb unmittelbarer veganer Kontexte ist hier ja nicht dass Thema und scheint auch nur von geringem Interesse zu sein, daher will ich die Gastfreundschaft der BlogbetreiberInnen auch nicht überstrapazieren.
Hat mich übrigens sehr gefreut so viele KarlsruherInnen beim VSD getroffen zu haben.
(Mein Ferienjob hat sich erledigt, daher werde ich die nächsten 4 Wochen nicht in KA wohnen.)
Viele Grüße aus MA !
19. Juli 2010 um 14:01
“Wie kommst Du darauf, dass man sich auf einige wenige Unternehmen konzentrieren muss ?” Weil es nur wenige gibt.
“Ich kann mir eine Hose vom Second-handladen kaufen oder ich kann meine Hosen einfach flicken. Nur um ein Bsp. zu nennen.”
Das sind für mich keine Beispiele ethischen Konsums, sondern eher Methoden zur Einschränkung von Konsum, vermeiden lässt er sich dadurch allerdings auch nicht. Irgendwann sind Klamotten kaputt und müssen neu produziert werden, wenn man weiterhin welche tragen möchte.
19. Juli 2010 um 14:30
Ganz genau !Aber was Du meinst sind Konzerne. Umternehmen gibt es sehr viel mehr. Vom 1-Personenunternehmen bis zum Mittelständler mit bis zu 500 Mitarbeitern usw.
Dass es nur wenige Konzerne gibt ist ein Argument diese gerade nicht zu unterstützen, um Vielfalt Raum zu geben und Machtkonzentrationen Einhalt zu gebieten. Wie Macht ausgenutzt wird kann man bei MC D., Coca Cola, Nestle usw. sehr schön beobachten.
Aber wie gesagt, möchte ich die Gastfreundschaft hier nicht überstrapazieren, an anderer Stelle kannst Du gerne in Meinungsaustausch mit mir treten, wenn Dich die Thematik interessiert.
19. Juli 2010 um 15:33
Ich möchte nur noch hinzufügen, dass ein großes Unternehmen oder Konzern nicht automatisch schlecht sein muss, Macht nicht automatisch missbraucht werden muss. Bringst du den Konzern dazu, eine Kleinigkeit zu verbessern, hat das natürlich viel größere Effekte, als wenn das 10-Personen-Unternehmen aus der Nachbarschaft die gleiche Kleinigkeit ändert – selbige kämpfen dagegen eher noch um ihre Existenz und machen daher vielleicht Abstriche, was Ethik und Umwelt angeht.
19. Juli 2010 um 16:33
veggie burger hin oder her, was ist mit denen von uns die sich vegan ernähren?
19. Juli 2010 um 21:29
@Linda
Ja, da hast du Recht, da gibt es bei McD. nichts. Aber das mit dem VeggieBurger ist ein “Anfang”. Eine Reaktion auf die steigende Zahl der Vegetarier in Deutschland. Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch auf den steigenden Veganismus reagiert wird. McD. hat den Burger sich nicht aus Liebe zu Tieren eingeführt, sondern nur um Gewinn zu machen. Die machen alles, was profitabel ist…
@Paul
Ja, ich hab mich auch schon gefragt, wie gerade so mancher Veganer, von denen ich dachte, sie hätten das Prinzip des Werts von Leben verstanden, so keinen Respekt vor menschlichem Leben haben. Ich will hier kein Vorurteil propagieren. Mir ist schon klar, dass nicht alle so sind. Ist mir nur ab und zu aufgefallen und ich finde es traurig.
19. Juli 2010 um 22:10
War heute mit meiner Klasse bei einer Führung von Konsum Global. Im Prinzip ist das Fazit immer das Gleiche: Es gibt nahezu kein Produkt, an dem nicht irgendein Haken ist. Was kann der Einzelne tun? Weniger konsumieren und sich beim Konsum genau überlegen, ob er das vertreten kann oder nicht. Jeder muss ständig abwägen. Leben bedeutet Leid zu verursachen, jeder entscheidet selbst, wie klein dieses Leid ist. Und was ich sehr wichtig finde: vor der eigenen Türe kehren nicht vergessen.
20. Juli 2010 um 00:58
..nur ist bei der Combo Mcd plus Coca Cola ein ziemlich grosser Haken dran.
Selbstreflexion ist wichtig, aber der Satz mit der Kehrwoch hat hier jetzt mal gar nichts verloren.
Eigentlich könnte man ihn auch grundsätzlich als Schlusswort verwenden – so oft wie er bei nicht vorhandenen Argumenten kommt.
20. Juli 2010 um 10:24
@paul
Wie gesagt, die Nachricht war als Info gedacht und nicht als Werbung. Ich gehe genauso wenig wie du zu McDo.
Genauso wie du schreibe auch ich, was ich will und entscheide, was hier was verloren hat und was nicht.
Außerdem bin ich der Meinung, dass ich gute Argumente habe, für das was ich tue und wie ich lebe.
Was uns dennoch grundsätzlich unterscheidet: bei mir gibt es nicht nur schwarz weiß. Ich sehe den großen Haken bei McDo und gleichzeitig sehe ich alle anderen Haken bei allen anderen Produkten und akzeptiere, dass ich ständig Kompromisse eingehe und wenigstens versuche, so viel Leid wie möglich zu vermeiden.
Während du deine Kritik immer und überall verlauten lässt, vermisse ich konstruktive Beiträge oder Ideen, wie man es besser machen könnte oder nachahmenswertes Verhalten etc. Ich vermisse Positives. Pessimismus und Kritik gehören nicht zu meinem Weg und nerven auf Dauer. Wenn das dein Weg ist – meiner ist es definitiv nicht.
20. Juli 2010 um 15:10
du setzt pessimistisch mit Kritik an Sachverhalten gleich und da war der Satz mit dem kehren einfach ein rethorischer Griff, ein unnötiger Angriff der nicht sein muss. Du wirst hier sofort persönlich, warum eigentlich ? Meinugsaustausch wird von dir einfach oft als Angriff gewertet was er nicht ist.
Ich habe sehr wohl konstruktive Inhalte. Man kann beispielsweise einfach auf Bionade zurückgreifen anstatt Cola zu trinken. Es gibt genug gastronomische ALternativen vor allem in KA, die keine Produkte von Coca Cola anbieten.
Warum ist Kritik an diesen Unternehmen pessimistisch bzw. hier unerwünscht ?
Ist es in diesem Blog überhaupt erwünscht Kritik an Unternehmen zu üben ? Diese Kritik geht ja nicht an Dich!
Sicher entscheidet jedes Individuum täglich selbst, dazu gehört aber auch Faktenwissen, zumindest wenn emanzipatorisch konsumiert werden will. Stattdessen betest Du die gleiche Leier wie Manuel herunter. Es sind Allgemeinplätze, kein direkter Bezug zu MCD oder CC, kein Kommentar zu den Videos.. Fakten werden ignoriert, weshalb ?
Niemand wurde von mir hier wegen persönlichen Konsumgewohnheiten angegriffen. Du beziehst es als Angriff auf Dich und Deinen Artikel. Macht für mich keinen Sinn.
Nochmal zum Thema selbst positive, praktikable Lösungen zu finden. Geht auch an Manu, ein Bsp.:
Wenn ich lange genug meine Hosen auftrage und flicke, dann kann ich mir sehr wohl eine Fairtradejeans für 100 euro leisten. Dass wäre dann ethischer Konsum.
Zirkuskritik wird auch von Vielen als pessimistische Mismacherei empfunden. Warum gegen Fleischkonsum sein und vegane Ernährung propagieren wenn doch jeder täglich selbst entscheidet? Ich könnte auch genügend “Credits” sammeln um mir dann eine Bratwurst zu gönnen, was ich nicht tun werde da ich es eklig finde und ich zudem kein Rechnung oder Statistik über meine Positv/negativliste aufstelle um dann eventuell einen “Freibetrag” zu ermitteln.
Wenn ich etwas Neues erfahre, denke ich darüber nach und bau es ein. Dein Hinweiss mit den Papiertaschetüchern habe ich umgesetzt. Ich habe mich einfach mit Stofftaschentüchern von meiner Mutter eingedeckt. Bis heute bruache ich kaum noch Papiertaschentücher, habe seit Monaten keine mehr gekauft.
Wenn Aufklärung Schwarz-weissdenken sein soll,dann weiss ich ehrlichgesagt nicht mehr weiter. Dann ist jeglich Info vergebliche Liebesmühe. Auch der Vorwurf des Schwarz-weissdenkens ist wieder ein pers. Angriff mit dem Ziel zu dikreditieren. Schlussendlich ist dieser Artikel aber auch kein Thread a la was können wir tun um umwelt- und ethisch vorteilhaft zu handeln bzw. zu konsumieren. Sollen hier nur Bravorufe kommen ? Jedesmal reagierst Du hochbeleidigt wenn in den Kommentaren kritisches zu lesen ist.
Hoffe Du nimmst dass jetzt nicht persönlich.
Beste Grüße,
Paul
21. Juli 2010 um 11:38
Da du ja auch wieder mich angesprochen hast:
Bezüglich Allgemeinplätze und fehlender Bezug zu McDonalds: Wenn dein Falafelmann um die Ecke vegane Falafel anbietet, weiterhin aber sein Hauptgeschäft mit Fleisch bestreitet, zusätzlich CC Getränke anbietet, steht er in etwa auf der gleichen Stufe wie das böse Großunternehmen (bei dem es nur leider keine “richtigen” veganen Gerichte gibt, sondern nur Pommes und Kleinigkeiten, aber das ist ja jetzt Nebensache).
Angenommen McD reagiert auf Kritik oder wechselt aus irgendwelchen anderen Gründen die CC-Getränke gegen andere Getränke aus: Meinst du, dass das die gleiche Signalwirkung hat, wie wenn der Falafelmann das tut? Oder 100 Falafel-Leute?
Zweiter Punkt: Schwarz-Weiß Sicht. Du suchst nun deine Läden danach aus, ob sie Coca Cola Kram verkaufen, oder nicht. Warum? Jeder Getränkehersteller, der vergleichbare Produkte vertreibt (übersüßtes Billigwasser mit Aroma, Farbe und Kohlensäure) macht doch genau genommen das Gleiche wie CC – zumindest auf Deutschland bezogen. Wie es in andern Ländern aussieht weiß ich nicht, denn erstens bin ich kein Experte in diesem Bereich und zweitens werden kleinere Unternehmen tendenziell weniger kritisiert, weil sie weniger auffallen. Wenn “Indi-Drink” in wasserknappen Gebieten Brunnen für industriell abgefülltes Wasser anzapft, ist das nicht weniger verwerflich.
Versteh mich nich falsch: Ich will nicht CC Produkte bewerben, sondern die S/W Sicht kritisieren, denn dadurch entsteht automatisch ein “weiß”, wo vielleicht gar keins ist. Das könnte sich zum Beispiel darin äußern, dass du Bionade kaufst (welches sowieso auch mit CC zusammenhängt), anstatt direkt Leitungswasser zu trinken. Das ist nach Regenwasser und Seewasser wohl die umweltfreundlichste Art, zu trinken.
Wenn ich das nochmal mit einem Gemeinplatz verdeutlichen darf: Es kommt auf das ‘Komplettpaket’ an und wenn ich unverhältnismäßig viel Energie für eine bestimmte Sache aufwände, bei der vielleicht gar nichts mehr zu holen ist, bleibt umso weniger Zeit und Energie für alles weitere übrig und das Komplettpaket leidet.
>Wenn ich lange genug meine Hosen auftrage und flicke, dann
>kann ich mir sehr wohl eine Fairtradejeans für 100 euro
>leisten. Dass wäre dann ethischer Konsum.
Du musst so ehrlich sein und zugeben, dass das auch mit der 30€ Jeans geht und man so 70€ hätte sparen können.
Okay, ich gebe dafür zu, dass man auf eine Billigjeans eher weniger acht gibt, weil einem der Wert bzw die Kosten nicht ausreichend klar sind. Andererseits könnte das einem bewussten Verbraucher durchaus klar sein, welcher dann vielleicht aber auch eher zur fairen Jeans greifen würde. Find ich jetzt schwer zu bewerten…
21. Juli 2010 um 12:56
Du hast in vielen Punkten recht Manu. Ich könnte spontan einiges dazu sagen, was ich hier sicher nicht mehr machen werde. Jedoch möchte ich noch einige andere Gedanken loswerden.
Die letzten kritischen Kommentare(von Daniel und mir) zu einer Vebu-Aktion wurden dauerhaft gelöscht. Dass war übrigens schon vor einiger Zeit. Ich erinnere mich nicht dass ich seither hier am pöbeln
war. Obwohl man mir mitteilte dass sie wieder freigeschaltet werden sollten und nur aus Abstimmungsgründen, aufgrund einer terminlich festgelegten PR-Aktion, kurzfristig herausgenommen worden seien, passierte nichts. Ich habe dass damals ruhen lassen, finde jedoch dass es in diesem Kontext angesprochen werden sollte, obwohl ich dass nicht gerne mache. So mancher Spam von allen möglichen Seiten wird nicht moderiert, unbequeme Kommentare von Freunden wurden jedoch einfach gelöscht.
“Was haltet ihr davon, dass selbst McDo sein Angebot ausbaut? Wo fehlen euch Alternativen, wenn ihr außerhalb essen geht? ”
Diese Fragen wurden in den Raum gestellt. Daniel und ich haben auf die Erste geantwortet. Warurm dass pessimistisch sein soll, erschliesst sich mir nicht. Warum wird überhaupt dann so eine Frage gestellt ? Gut, dass Ganze hat sich hochgeschaukelt. Meine erster Kommentar war nach meiner Meinung komplett harmlos. Missverständlich, dass ist mir klar geworden, war wohl die Parole nach den Links. Die galten aber den beiden Oligopolisten/Monopolisten und nicht der Verfasserin des Artikels.
Dieser Blog hat eine ganz spezifische(auch politische!) Ausrichtung. Nichts ist Unpolitisch, dass vergessen viele.
Ich finde dass in Ordnung. Es ist ok wenn es eine Meinungsvielfalt gibt. Noch besser finde ich, wenn verschiedene Ansichten aufeinandertreffen und ein Diskurs entsteht. Meiner Meinung nach ist dass auf dieser Plattform nicht möglich, zumindest wenn es um vermeintlich brisante Themen geht.
Ich werde daher die Konsequenzen ziehen und die BetreiberInnen nicht länger behelligen. Wollte eigentlich schon einige Comments eher abschliessen, merkte ich doch, dass es in eine Sackgasse läuft. Da ich aber immer wieder angesprochen wurde, habe ich halt geantwortet, man möge mir verzeihen.
VG,
Paul
21. Juli 2010 um 13:14
Du kannst mir deine spontanen Einfälle ja per Email schreiben, dann kann ich dort antworten.
Wieso deine vebu Geschichte hier in den Kontext passt, verstehe ich überhaupt nicht. Hier steht weder Spam, noch wurde irgendwas gelöscht.
Man könnte vermuten, dass du das nur deshalb jetzt anführst, um irgendjemanden anzuschwärzen
Ich weiß auch nicht, was ihr in die Kommentare so geschrieben habt, aber wenn ich mir die Art zu Reden von Daniel vorstelle und deine negative Vebu Haltung mit einfließen lasse, wird das wohl nix gewesen sein, das man auf seinem Blog stehen haben möchte. Schließlich wird hier auch sonst nie was gelöscht, das muss also ein schöner Brocken gewesen sein
21. Juli 2010 um 18:05
lol. ja stells dir nur richtig vor. voll krass. lg an paul
21. Juli 2010 um 20:16
jeder kann hier schreiben was er will, solange er die meinungsfreiheit und grenzen dazu (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Meinungsfreiheit ) richtig versteht. daher wird auf dem blog auch nichts gelöscht.
was daniel/paul ansprechen war ein dummes versehen von mir. ich habe eine vebu-interne aktion hier veröffentlicht, die noch nicht hätte veröffentlicht werden dürfen. daher habe ich den gesamten artikel offline genommen (damit sind auch die kommentare verschwunden) und einen anderen veröffentlicht. die kritik von beiden war so wie jede andere kritik von den beiden – nichts, was ich gelöscht hätte.
beiden habe ich klar gesagt, dass sie sich bitte noch etwas gedulden sollten, dann könnten sie ihre meinung zum thema wieder kundtun. beide haben dies nie getan.
jetzt damit anzufangen finde ich daneben. wenn es dich, paul, damals gestört hat, hättest du das mit mir klären können, anstatt dies nun hier zu tun.
keiner verbietet hier irgendwem das wort. und wie du, paul, darauf kommst – keine ahnung. du schreibst doch stets, was und wie du willst…
du, paul, könntest aber lernen, dass nicht jeder immer deiner meinung sein muss, nur wenn du es für dich “gut” begründest, weil dein gegenüber evtl. eine andere ansicht dazu hat. das erinnert an achim stößer.
zumindest ich verstehe unter “meinungsaustausch” etwas anderes.
und nein, ich bin nicht beleidigt, wenn hier wer was kritisiert. das ist einfach blödsinn und würdest du mich kennen, würdest du das auch wissen. belege dies bitte, anstatt nur zu behaupten.
es scheint ohnehin eher anders zu sein: deinen antworten ist zu entnehmen, dass du dich pissed fühlst…
21. Juli 2010 um 21:45
oh, so viel kommentar-text. bin jetzt zu faul das durchzulesen, aber will noch meinen senf zum thema abgeben: ich würd schon allein wegen dem müll bei mcd nicht einkaufen. habe vor kurzem gezwungenermaßen 2 leuts dahin begleitet und fands echt übel wieviel müll durch die verpackungen entsteht. viele essen ja sowieso vor ort. da tuts doch auch normales geschirr.
22. Juli 2010 um 03:54
die Kommetare zur Löschung sind damals auch verschwunden, da passt was nicht.. vor allem sind die Kommetare vor der Herausnahme des Artikels weg gewesen.. Versehen sehen anders aus.
Nochmal,Ich habe dass hier reingenommen, weil ich seither nichts mehr relevantes geschrieben, trotzdem diese Pauschalisierung mit “immer” usw. von Dir kommt. Ist Dir dass peinlich weil Du unpassend schreibst? ein Verbrechen war es ja schliesslich nicht.
Ich kenne Dich sehr gut mittlerweile.
ok. mach ich.
1. Du verlässt die abstrakte Sicht und begibst Dich auf die Persönliche, Deine Konsumgewohnheiten habe ich nicht kritisiert.
2. Was Du tust und wie Du lebst wurde auch nicht kritisiert, auch hier beziehst Du wieder alles egozentrisch auf Deine Person, kannst nicht zwischen Dir und der Diskussion trennen, dass ist das Anstrengende bei Dir, auch im RL. Es war mir fast nie möglich, sich mit Dir zu weiterzuunterhalten, wenn Du mit etwas nicht einverstanden warst. Meist musste dann das Gespröch in eine andere Richtung gelenkt werden um noch was zu “retten”.
3. Du schreibst DU findest, dass DU gute Argumente hättest was DU tust und wie DU lebst, auch hier wieder die persönliche Ebene. Es geht nicht um DIch und was Du pers. vermeidest und nicht um mich, sondern allgemein um MC und die 2 Fragen die in den Raum gestellt wurden. Ist dass so schwer zu begreifen?
4. Es geht weiter mit pers. Dingen. Du vergleichst Dich und Mich, behauptest ich würde dies und jenes machen, darum geht es doch nicht wenn eine “Sache” oder ein “Thema” diskutiert wird.
5. Jetzt kommst Du auch noch mit meinem und Deinem Weg usw.. Dass Du Fragen gestellt hast, Reaktionen darauf bekommen hast und dies im Zusammenhang mit Pessimismus gleichsetzt macht keinen Sinn. Dann schreibst Du wieder “von Deinem Weg” auch hier die pers. egozentrische Argumentation.
Und Dieses ganze Ich-Du-ich-Du.. kam zu einem Zeitpunkt, als ich noch über dass Thema an sich sprach. Manu macht zwar den gleichen Fehler mit dem personalisieren, nur nicht so krass, man kann mit ihm diskutieren, auch wenn es anstrengend wird.
Könnte noch mehr anführen aber dass wird mir tatsächlich zu anstrengend. Zumal Du ja eh nur mauerst.
Es ging mir hier um die latent unterschwellige, aggressive Ansprache als Reaktion auf unbequeme Kommentare..
auf Deinen letzten Beitrages gehe ich nicht näher ein, da Du jetzt ja völlig auf die Hate-Schiene umschwenkst.Plötzlich vergleichst Du mich mit Deinem Feindbild Achim usw. dass grenzt schon an Verleumdung.
dass ist einfach zu tief im Keller..
22. Juli 2010 um 11:54
Ich wurde schon wieder von dir erwähnt und fühle mich daher verpflichtet, dir zu antworten.
2 Dinge:
Nach erneutem durchlesen der gesamten Kommentare stach heraus, dass du dich, als Silke (noch allgemein) von “vor der eigenen Türe kehren” schrieb, du vermutlich ausgetickt sein musst und das als einen persönlichen Angriff wertetest.
Das hast du so interpretiert.
Wenn es um Meinungen geht, halte ich es für vorteilhafter, persönlich zu werden, denn nur ich kann von meiner Meinung sprechen und das schlecht in Gemeinplätzen ausdrücken oder zur generellen Regel machen.
Das gleiche gilt, wenn man ein Verhalten von bestimmten Personen kritisieren möchte. Es ist einfacher, wenn man die entsprechende Person direkt anspricht, als der Form halber, um “persönliches” tunlichst zu vermeiden, um die Sache herum redet und verallgemeinert/abstrahiert – dadurch wird es schwieriger, überhaupt zu wissen, was der Gesprächspartner einem (in persönlicher Ebene) überhaupt sagen will und man muss unnötig interpretieren.
PS: Gehst du auf den letzten Beitrag nicht ein, weil du als “Schwindler” entlarft wurdest, und dich nicht mehr zu retten weißt?
22. Juli 2010 um 12:45
???
oh.. ja doch.
Schwindler – dass sind grosse Worte, welchen Beitrag meinst Du ?
Mit persönlich meine ich Dinge wie wer oder was, immer richtig oder falsch usw. macht.
Ich wurde auch persönlich, right. Aber erst nachdem ich in einer sehr “speziellen Art” auf meine eigenen Missstände aufmerksam gemacht wurde. Und ja, ich mache Vieles falsch, verschwende immer noch zuviel Resourcen, bin manchmal inkonsequent.. Soll ich deswegen nicht darüber berichten was dass Duo CC und MCD veranstalten ? Kritik an meiner Person ist prinzipiell ok und wünschenswert. Nur – wenn ich über eine Sache, über ein Phänomen, was auch immer mit jemandem rede, dann haben persönliche Dinge da nichts verloren, dass hat nichts mit drumherumreden zu tun. Alex hat zum Bsp. einen wichtigen Punkt angesprochen, ist das jetzt auch pessimistisch ? Sie hat nicht geschrieben x oder y machen dies oder jenes. Dass meine ich mit losgelöst von den eigenen oder den Verhaltensweisen des Gegenübers zu debattieren.
Solche Kommentare sind dass Gegenteil, sie sprechen Fakten an und über die sollte geredet werden, egal wer wieviel oder was von uns, in seinem Leben richtig oder falsch macht bzw. persönliche Prioritäten setzt.
In diesem Zusammnehang hätte ich diese Löschung nicht ansprechen sollen, dass war ein Fehler. Da dies den Blog, als öffentlichen Raum betrifft, habe ich es doch an dieser Stelle getan. Trotzdem war es falsch, ok.
22. Juli 2010 um 13:10
Bezüglich der Schwindlergeschichte: Sorry das war Blödsinn, vermutlich wurden meine Erinnerungen an deinen Kommentar, auf den ich mit bezog, zum Teil verdrängt, weil ich danach nochmal alle anderen Kommentare durchgelesen habe.
Ich hoffe, du verzeihst mir
Dein erster Beitrag hier war ja auch durchaus angebracht, wobei das schon eher auf Boykott als explizites Druckmittel gegen CC abzielt und weniger die direkten Auswirkungen des eigenen Konsums (bei CC oder McD) aufzeigt. (Hab ich weiter oben schonmal angedeutet.)
Allerdings hast du dann quasi, sinngemäß “den Veganern” vorgewofen, dass ihnen menschliches Leid egal sei und nur Tiere/Veganismus im Vordergrund stünde.
Genau das sind aber keine Fakten, sondern pessimistische Pauschalisierungen, die genau gegen die Kritierien verstoßen, die du soeben genannt hast.
22. Juli 2010 um 13:10
@paul
Es geht nicht darum, dass hier keine Kritik geäußert werden darf. Wie gesagt, an allem klebt irgendein Problem. Unter jeden Beitrag könnte man eine Kritik schreiben. Klar.
Aber wenn man (du) in der Regel nur darauf wartet, dass ein neuer Artikel online geht und sofort irgendeine Kritik von dir oder Achim (sorry, aber ist so) kommt, dann ist das eben auffällig.
Und da frage ich mich: Warum kommt nicht mal an irgendeiner Stelle was Positives von dir bzw. Tipps für eine ethische(re) Lebensweise. Das wäre sicher hilfreicher für die Community.
22. Juli 2010 um 15:57
Stimmt Manu, da hast Du recht. Allerdings habe ich niemandem hier dies vorgeworfen. Überflüssig war es in diesem Kontext trotzdem nicht ganz, strenggenommen.
mach Dir kein Kopf, scheinst grad emotional nicht ganz in der Spur zu sein.
@ Silke, hinsichtlich Kritik an Konzernen und nicht an eventuellen Konsumenten/Individuen, bin ich oben schon ausführlichst darauf eingegangen. Auch dass Du dies offensichtlich nicht trennen kannst.
Auf der Ebene geht es nicht weiter, tut mir leid.
???
Ich habe sehr wohl Beispiele nach Anfrage (siehe oben) genannt. Könnte den ganzen Thread mit Tipps für eine ethische Lebensweise zuspammen. Mach Einen auf, dann kanns losgehen !
Jetzt frage ich Dich mal direkt Silke. Du hast 2 Fragen in den Raum gestellt, was bezweckst Du damit ?
- Dass konstruktive Vorschläge zu ethischer Lebensweise genannt oder ehrlich gemeinte, sachbezogene Antworten auf Deine Fragen erwiedert werden ? Oder waren diese Fragen nur rhetorisch gemeint ?
Dass ist keineswegs kleinlich, ich weiss nicht, ich mache mir Gedanken was ich bezwecken will wenn ich einen Artikel schreibe und/oder bestimmte Fragen stelle. Möchte ich nur informieren oder möchte ich Meinungen einholen, will ich Ideen sammeln ? usw.
23. Juli 2010 um 10:48
Aus welcher defekten Hirnwindung du deine Vermutungen und Vorwürfe auch immer wieder rauszaubern magst: Ich fühle mich emotional sehr stabil, und kann die Behauptung über Gegenteiliges nur als erneuten Beleg dafür werten, dass man mit dir keine ernsten Unterhaltungen führen kann.
Du begehst die Fehler, die du anderen vorwirfst und und das noch in einer intensivierten Form. [...]