Walfangdemo in Karlsruhe
Auf Initiative mehrerer Jugendlicher fand am Sonntag, dem 20. Juni eine Demonstration gegen Walfang statt. Der Karlsruher Abgeordnete und umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Johannes Stober unterstützte den Demonstrationszug mit seiner Anwesenheit und erläuterte in seiner Rede am Marktplatz die aktuellen Probleme bezüglich des Walfangs. Auch Andrea Mack und Dominik Hauser konnten mit ihren Ansprachen auf die Probleme, nicht nur bezüglich des Walfangs, sondern auch in Bezug auf die Überfischung und Artenvernichtung aufmerksam machen.
Mit aufblasbaren Walen, bunten Transparenten, Plakaten und jeder Menge Engagement bewiesen die insgesamt 60 Demonstranten jeglicher Altersstufen, dass der Schutz der Schutz der Wale und Delphine noch genauso wichtig wie vor 40 Jahren und alles Andere als gesichert ist. Die Internationale Walfangkommission (IWC) trifft sich zwischen dem 21. und 25. Juni 2010 in Marokko und entscheidet über eine mögliche Auflösung des kommerziellen Walfangverbots.
„Was dort geschieht, ist mehr als eine Tragödie, es ist ein Verbrechen an der Umwelt“, äußert Johannes Stober und spricht stellvertretend für seine Partei und erwähnt, dass erst am 9. Juni die Landtagsfraktionen der SPD, CDU/CSU, FDP und Bündnis90/Die GRÜNEN einen gemeinsamen Antrag verfasst hatten, mit dem sie die Bundesregierung dazu aufriefen das Moratorium des kommerziellen Walfangverbots zu erhalten.
So bleibt nun nur noch zu hoffen, dass die IWC sich ihrer eigentlichen Aufgabe stellt und den Schutz der Wale und nicht den der Walfänger sichert.
„Und wenn die IWC keiner Vernunft, keiner Moral, keinem ökologischem Gewissen und nicht ihrer grundlegenden Verantwortung nachgehen sollte, dann werden wir wieder hier stehen und wieder protestieren!“, verspricht Andrea Mack und macht deutlich, dass zum Thema Walfang noch längst nicht alle Worte gesprochen wurden.
Artikel von: Enrico Kimmig und Andrea Mack




















