Warum es immer mehr Veggies gibt
Eine Antwort darauf hat SWR2 Kontext versucht zu finden und einen 15-minütigen Beitrag mit dem Titel “Soja-Medaillon statt Bratwurst” daraus gemacht. Fazit: Unsere Industriegesellschaft wandelt sich zu einer Wissensgesellschaft – deswegen steigt die Zahl der Veggies, weil es sich zu positionieren gilt.
Aus einem alternativen Lebensstil ist eine Massenbewegung geworden.
Einer der Interviewpartner_innen war ich… Hört einfach mal rein und sagt, wie ihr es findet: SWR2 Kontext
Verfasst von Silke





















1. Mai 2010 um 13:07
klasse
Jupii, ich hab endlich den Beweis: Ich bin schlau!!!
Frau, (Groß-)Stadt, min. vegi
… mein Bruder meint, das sei eine falsche Konklusion, aber der hat ja auch keine Ahnung, weil: Mann, Dorf und Fleischesser.
Schönes WE euch allen
3. Mai 2010 um 19:07
In der BNN kann heute auf Seite 15 nachgelesen werden, was der Reporter aus Diegos und meinen Antworten von Freitag (Interview in der Mensa Moltke) gemacht hat. Thema: “Mehr bio und mehr vegetarische Speisen in KA”:
http://www.karlsruhe-vegan.org/wp-content/uploads/2010/05/BNN_Veggie_Donnerstag.jpg
Radio Regenbogen berichtet heute ebenfalls darüber, allerdings nur über bio statt über Vegetarismus: http://www.regenbogen.de/news/frequenz/100_4/ (ca. bei Min. 3:45)
4. Mai 2010 um 10:29
[...] 28. April: SWR2 Kontext Beitrag über Vegetarismus [...]
8. Mai 2010 um 13:31
Von der haarsträubenden Veganismus-Definition der “Vegetarier-Expertin” abgesehen finde ich es geschickt, wie du den ethischen Aspekt umgangen hast. Ärgerlich dabei ist auch, wenn es dadurch sachlich falsch wird, denn die Umweltzerstörung für vegetarische Produkte (allen voran “Butter”, deren CO2-Wert der höchste ist, auch höher als “Fleisch”) ist nur geringfügig kleiner als bei sonstigen unveganen Produkten.
8. Mai 2010 um 20:28
Wie jeder, der schon einmal ein Interview gegeben hat, weiß, sagt man bei einem Interview so allerhand und genommen wird dann nur das, was dem Sender gerade passt.
Selbstverständlich argumentiere ich vegan (ethisch), das mit den CO2-Werten ist mir bekannt etc. Aber du, Martin, kannst das ja nicht wissen, weil du mich a) nicht kennst und b) nicht dabei warst. Schade, dass du dir so vorschnell ein Urteil bildest.
9. Mai 2010 um 15:35
“weiß, sagt man bei einem Interview so allerhand und genommen wird dann nur das, was dem Sender gerade passt.”
Wenn also deine eigentliche Aussage ausgespart wurde, wundert es mich aber, dass du das im obigen Blogeintrag mit keinem Wort richtigzustellen versucht hast. So muss man annehmen, dass du mit dem Ergebnis nicht uneinverstanden warst.
“Selbstverständlich argumentiere ich vegan (ethisch)”
http://www.karlsruhe-vegan.org/2009/11/14/karlsruhe-macht-klima-was-machst-du/
http://www.karlsruhe-vegan.org/2009/10/28/weltvegantag-party/
http://www.karlsruhe-vegan.org/2008/08/20/okologischer-fusabdruck/ (sowie die etlichen Kommentar dort)
Sieht so aus, als ob du öfters ausschließlich mit Klimaargumenten arbeitest.
“das mit den CO2-Werten ist mir bekannt etc.”
Das heißt du machst wissentlich und absichtlich Falschaussagen? Wieso?
“Schade, dass du dir so vorschnell ein Urteil bildest.”
Ich habe mich auf das bezogen, was Thema ist (das oben Verlinkte). Nicht mehr und nicht weniger.
13. Mai 2010 um 13:31
Falschaussagen? Wieso?
Ich sage an keiner Stelle: “Esst Käse statt Fleisch” oder ähnliches. Nur weil BNN oder SWR2 Aussagen unter den Tisch fallen lassen, mache ich noch lang keine Falschaussagen.
Ich freue mich, wenn ich zu Veggie-Themen interviewt werde, weil ich es wichtig finde, dass diese Themen in die Öffentlichkeit getragen werden. Dass ich nicht bestimmen kann, was dann veröffentlicht wird, nehme ich in Kauf.
Was würdest du tun? Deine Meinung nur intern in Blogs wie diesen posten, wo eh “nur” Veganer lesen?
13. Mai 2010 um 16:27
“Was würdest du tun?”
Von Veganismus, nicht von Vegetarismus sprechen und die immensen Differenzen deutlich machen, um den landläufigen Meinung, dass beides irgendwie ähnlich sei, ein Gegenkorrektiv zu geben.
“Deine Meinung nur intern in Blogs wie diesen posten, wo eh “nur” Veganer lesen?”
Verstehe ich nicht. Du fragst, ob ich in “öffentlichen” Gesprächen etwas anderes sagen würde, als im Internet (wobei das Internet sehr öffentlich ist)?
13. Mai 2010 um 17:17
Nein, Martin, mich interessiert, ob du für die Medien ein Interview geben würdest, obwohl du weißt, dass sie nur das veröffentlichen, was sie wollen.
13. Mai 2010 um 19:48
Ja sicher. Aber wenn meine Aussage so entstellt wurde, dass das, was ich eigentlich sagen wollte, nicht mehr deutlich ist, wäre das erste, was ich täte, wenn ich diesen Beitrag irgendwo veröffentliche, eindeutig und unmissverständlich daraufhinzuweisen. Da du in diesem Eintrag nichts dergleichen getan hast, scheint es so zu sein, als wenn du mit dem Endergebnis zufrieden gewesen seist. Zudem wäre ich von etwas anderem auch überrascht, weil die Aussagen genau der VEBU-Politik entsprechen, die nicht dafür bekannt ist, dass bei Vegetarismus konsequent ethisch argumentiert (da dies ein Selbstwiderspruch wäre), sondern Umformulierungen vornimmt, um solche “Probleme” zu umgehen (und von “Tiere essen” spricht, statt von “Tiere töten”).
14. Mai 2010 um 14:04
Irina von Rezeptefuchs im vegan.ch-Podcast!
Das einstündige Interview ist hier verlinkt: http://www.rezeptefuchs.de
23. Juni 2010 um 18:30
ARD sucht grad aktuell nach einer vegetarisch lebenden Familie hier in der Nähe. Kennt ihr wen?