Karlsruhe braucht einen Veggi-Tag
Gent hat einen, Sao Paulo hat einen und Bremen hat nun auch einen. Die Rede ist von einem Veggi-Tag, den die Städte eingeführt haben, um das Klima, die Tiere – es geht um 1 Million pro Woche – und die eigene Gesundheit zu schützen. Der VEBU hat in Kooperation mit der Albert-Schweitzer-Stiftung 100 Städte angeschrieben (darunter auch Karlsruhe), um denen die Idee eines eigenen Veggi-Tags schmackhaft zu machen.
Wichtig wäre es nun, wenn möglichst viele von euch den Oberbürgermeister Heinz Fenrich ob.fenrich [ätt] karlsruhe.de (bzw. dez1 [ätt] karlsruhe.de) deswegen kontaktieren würden, damit der Stadt klar wird, dass wir ebenfalls einen Veggi-Tag haben wollen. Argumente gibt es auf den verlinkten Seiten ausreichend.
Konkret hieße das, dass es in Mensen, Kantinen, Kindergärten und Schulen, sowie in diversen Restaurants an mindestens einem Tag in der Woche NUR vegetarisches bzw. veganes Essen gäbe. Es ist schon merkwürdig, dass so etwas wie ein Veggi-Tag eingefordert werden muss, weil es eigentlich so sein sollte, dass es höchstens einmal die Woche Fleisch geben sollte, anstatt umgekehrt. Dem dürften auch Krankenkassen, Ärzte und die DGE zustimmen. Daher nochmals die Aufforderung an euch, aktiv zu werden.
Über Gent – samt Film – berichteten wir hier.




















8. Februar 2010 um 02:09
Super Idee!
Am besten auch gleich bei Facebook u.ä. Leute mobilisieren.
9. Februar 2010 um 10:47
Lieber Andreas, liebe Karlsruher,
bitte beteiligt euch an der Aktion “KA braucht einen Veggi-Tag”, indem ihr den OB anschreibt und den Link http://www.karlsruhe-vegan.org/2010/02/07/karlsruhe-braucht-einen-veggi-tag/ überall verbreitet.
Wir haben es durch eine ähnliche Aktion geschafft, dass die Mensa keine Käfigeier mehr verwendet, je mehr Menschen mitmachen, desto höher die Chance, dass auch KA bald einen Veggi-Tag haben wird…
15. Februar 2010 um 13:18
“Klima- und Umweltpolitik, die erfolgreich sein will, setzt auf eine betont pflanzliche Ernährung”, Artikel in “umwelt aktuell” (Februar 2010) von Martin Schlatzer
http://www.oekom.de/fileadmin/zeitschriften/umak_Leseproben/umak_2010_02_Schlatzer.pdf
15. Februar 2010 um 19:14
Hab Herrn Fenrich gestern diese Mail geschickt. Auch wenn ein eigener, individuell formulierter Text mehr wirkt, kann jeder, der nichts eigenes formulieren will, meine Textgrundlage übernehmen (auch für andere Städte):
Sehr geehrter Herr Fenrich,
eine der größten Herausforderungen für die Zukunft stellt die globale Erderwärmung. Zu den schlimmsten “Klimakillern” zählt die Nutztierwirtschaft. Eine Studie der FAO hat errechnet, dass 18% der von Menschen erzeugten CO2-Äquivalente auf die Nutztierwirtschaft zurückzuführen sind. Eine neuere Studie des World Watch Institute geht hier sogar von 51% aus. Die Wahrheit liegt sicherlich irgendwo dazwischen, aber fest steht, dass sich am durchschnittlichen Essverhalten der Bürger etwas ändern muss.
Eine guter Anfangsschritt wäre hier die Einführung eines fleischfreien Wochentags in Karlsruhe, wie es ihn bereits in der belgischen Stadt Gent, in der Elfmillionenmetropole São Paulo, in Bremen und voraussichtlich bald in Magdeburg und in Hamburg gibt. Das würde bedeuten, dass an einem Tag in der Woche in öffentlichen Kantinen und in Schulen kein Fleisch mehr auf den Tisch käme.
Auch angesichts der Tatsache, dass die Menschen erheblich gesünder leben würden, wenn sie maximal einmal pro Woche Fleisch äßen, ist es doch eigentlich erstaunlich, dass es so was wie einen fleischfreien Tag in der Woche noch nicht gibt (vor allem in Schulen!). Auf die Krankenkassenbeiträge würde sich so etwas also auch positiv auswirken.
Es wäre doch schön, wenn Karlsruhe zu den ersten Städten mit so einem fortschrittlichen Projekt gehören würde.
Mit freundlichen Grüßen
15. Februar 2010 um 21:13
danke diego
16. Februar 2010 um 14:26
Gute Sache, denn ich beneide Bremen sehr!
20. Februar 2010 um 16:35
Informationen zum “meat free monday” auf Englisch:
http://www.meatfreemondays.co.uk/
20. Februar 2010 um 16:38
10 Gründe, vegetarisch zu essen
Artikel stand gestern im Kölner Stadt-Anzeiger:
http://www.ksta.de/html/artikel/1265965867850.shtml
22. Februar 2010 um 20:00
Ob man Fleisch isst oder nicht, sei eine Entscheidung, die man ständig trifft: “Will ich mit meinem Appetit auf Schnitzel und Burger dazu beitragen, dass das Klima sich weiter erwärmt; dass riesige Flächen der Erdoberfläche für Fleischproduktion genutzt werden und dass Tiere, die zum Teil so gezüchtet sind, dass sie alleine nicht überlebensfähig sind, in Schlachthöfen leiden müssen? Will ich das wirklich?”
Jonathan Safran Foer
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/498285
25. Februar 2010 um 13:36
“Schadet Fleischkonsum dem Klima?” zwar schon etwas älter, dennoch lesenswert.
“Bei der Erzeugung eines Fleischlaibchens entstehen beispielsweise 796 Gramm CO2, bei einem Getreidelaibchen (Getreidebratling) nur 63 Gramm. Der Genuss der fleischlichen Bratlinge beeinträchtigt das Klima also 13-mal stärker.”
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/frage-von-a-deutsch_aid_50827.html
27. Februar 2010 um 17:40
Gemeinsam für (mind.) einen Veggie-Tag einstehen:
Echt super motivierender Film samt Infos, der für einen fleischfreien Tag in der Woche wirbt:
http://www.jointhemovementnow.org/vebu
Wer nur einmal in der Woche rein pflanzlich lebt, spart jährlich 81 kg CO2 ein. Rezepte gibt es ebenfalls dort. Über 1000 Menschen haben sich bislang der Bewegung angeschlossen. DU auch?
Ein Vergleich
1 Liter: Sojadrink 0,3 kg CO2 vs. Kuhmilch 1,3 kg CO2
179 Gramm: pflanzliches “Schnitzel” 0,3 kg CO2 vs. Rindfleisch 2,9 kg CO2
10. März 2010 um 15:39
“Fleischverzicht liegt im Trend”
Quelle: http://www.zeit.de/newsticker/2010/3/10/iptc-bdt-20100310-14-24167236xml
11. März 2010 um 18:12
Sendung “Lanz kocht” (ZDF) vom 5.3.10 (60 Min.) mit dem Thema “Weder Fisch noch Fleisch. Vegetarischer Gaumengenuss für jeden Tag” – dieses Mal also vegetarisch (nächstes Mal vielleicht vegan?). Normalerweise werden in Kochshows ja nur tote Tiere zubereitet…
Star-Köche: Alfons Schuhbeck, Tim Mälzer, Sarah Wiener, Andreas C. Studer und Nelson Müller
http://lanzkocht.zdf.de/ZDFde/inhalt/4/0,1872,8045380,00.html
11. März 2010 um 19:50
Die Schulen brauchen wohl auch einen VeggiTag
http://vebu.de/aktuelles/news/491-deutsche-schulmensen-schneiden-schlecht-ab