Grüne Mode auf dem “Plastic Planet”

Klima-Modenschau samt Film in der Schauburg, Karlsruhe

Am Freitag, den 26. Februar, findet um 19 Uhr eine Klima-Modenschau in der Schauburg statt. “Die Klima-Modenschau sensibilisiert für die Möglichkeiten nachhaltigen Einkaufens, insbesondere im Bereich Mode und Bekleidung. Die gezeigten Kleidungsstücke kombinieren Mode aus nachhaltiger Produktion mit Accessoires oder Kleidungsstücken aus Secondhand.” Zur Begrüßung gibt es Sekt mit Brezeln. “Die Modenschau ist mit dem Start des Films „Plastic Planet“ von Werner Boote kombiniert”.

Gewinnspiel: ab jetzt können Fotos von Secondhand-Outfits eingeschickt werden!
Außerdem erhalten die ersten Unterzeichner_innen des Karlsruher Klimavertrages kostenlosen Eintritt.
Wer den Karlsruher Klimavertrag bereits unterzeichnet hat, erhält die Chance auf einen Einkaufsgutschein von Tragware Karlsruhe.

Weitere Informationen hier.

PS: Was hat diese Veranstaltung mit vegan zu tun?
Davon abgesehen, dass Sekt und Brezeln sowie ein Kinobesuch an sich vegan sind bzw. sein können, werden für gebrauchte Kleidungsstücke keine Tiere getötet (Seide, Wolle, Pelz, Leder…). Außerdem zeigt der Film, dass der nicht verwertete Plastikmüll, der in den Meeren landet, Fische tötet. Und der Karlsruher Klimavertrag fordert seinerseits weniger Fleisch (wir berichteten). Alles in allem hängt “vegan” mit einem nachhaltigen Lebensstil zusammen.

Verfasst von Silke


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23 Kommentare zu “Grüne Mode auf dem “Plastic Planet””

  1. Silke
    4. Februar 2010 um 18:22

    tipp: hier http://www.ich-mach-klima.de/blog/37/klimavertrag#Kommentar kann man die aktion “karlsruhe macht klima” kommentieren

  2. Achim
    4. Februar 2010 um 21:13

    > dass Sekt und Brezeln sowie ein Kinobesuch an sich vegan sind

    Was für ein Blödsinn. Vielleicht informierst Du Dich mal über die elementaren Grundlagen des Veganismus (z.B. hier: http://tierrechtskochbuch.de/vegan/tierprodukte.html )… und irgendwann könntest Du dann mal vegan werden.

    Grotesk.

    >werden für gebrauchte Kleidungsstücke keine Tiere getötet
    >(Seide, Wolle, Pelz, Leder…)

    Ah ja. Also ist es okay, “gebrauchte” Tierprodukte zu kaufen oder wie?

    Es wird immer deutlicher: der Domainname “karlsruhe-vegan” ist Heuchelei pur.

  3. Silke
    4. Februar 2010 um 22:34

    @achim
    was ist an dem satz “für gebrauchte Kleidungsstücke [werden] keine Tiere getötet” falsch?
    und wo steht, dass ich mich dafür ausspreche, gebrauchte unvegane kleidung zu kaufen?
    bei dem anderen satz stimme ich dir zu, war nicht 100% klar ausgedrückt

  4. Sabrina
    9. Februar 2010 um 09:52

    Hallo Achim,
    ich finde der Ton macht viel der Musik und deiner ist ganz schön moll.
    Aufgrund eines Satzes oder zweien, die dir scheinbar nicht schmecken, pauschaliserst du und fällst ein Urteil über die komplette Internetseite?
    Trifft du oft so deine Urteile?

    Hatte eigentlich ne ganz andere Frage an euch – meine Kinder lieben Waffeln. Funktionieren vegane Waffeln? Pfannkuchen klappen, das weiß ich, aber bekommt man Waffeln auch wieder aus der Form und werden die was?

    Freu mich über Tipps.
    Danke.
    Sabrina

  5. Silke
    9. Februar 2010 um 10:16

    Waffeln: Bei Rezeptefuchs gibt es vier Rezepte, z.B. http://www.rezeptefuchs.de/Rezepte/Waffeln_2_1075
    Ich selbst hatte ein Waffeleisen und habe öfters Waffeln gemacht. Dazu habe ich einfach “normale” Waffelrezepte genommen und diese dann umgestellt. Egal welches Rezept ich ausprobiert habe: es war stets lecker.
    Die ersten beiden Waffeln werden erfahrungsgemäß irgendwie nie was (ähnlich wie bei Pfannkuchen) – sollten sie dennoch nicht aus dem Eisen wollen, einfach einfetten.
    Guten Hunger und viel Spaß beim Ausprobieren.

  6. Arabella Unger
    9. Februar 2010 um 10:57

    Zu Rezeptefuchs:

    Einfetten des Waffeleisens mit Pflanzenöl bzw. -fett.

  7. Arabella Unger
    9. Februar 2010 um 13:52

    Für Achim.

    Ich glaube nicht, dass Silke jemals vergessen hat, grundlegend über den Veganismus zu informieren.

    Ausserdem ist sie inhaltlich für jede Kritik offen.

    Ihre Erfolge im Rahmen von viel Kleinarbeit, in die andere gar nicht hineinsehen können: bei der Aktivität von Silke hat man mnanchmal das Gefühl, dass ihr Tag mehr als 24 Stunden dauert.

    Ausdrücke wie “Blödsinn” helfen nicht weiter, wenn es einem um die Sache gehen sollte.

  8. Silke
    9. Februar 2010 um 14:00

    @Arabella
    Danke für die netten Worte

  9. Achim
    9. Februar 2010 um 20:36

    “was ist an dem satz ‘für gebrauchte Kleidungsstücke [werden] keine Tiere getötet” falsch?”ich finde der Ton macht viel der Musik’”

    Was ist an dem Satz “für gebrauchte Menschenhautlampen aus Buchenwald wedrden keine KZ-Häftlinge getötet” falsch?

    Nochmal: ich habe wirklich keine Lut, ständig das kleine 1×1 erklären zu müssen. Informiere Dich wenigstens ein bißchen selbst, z.B. unter http://veganismus.de/faq.html

    Wen kümmert Musik, wenn er die Todesschreie hört? Nur den, der sie verdrägt, nicht hören will, und daher mit den Tätern kuschelt oder selbst Täter ist.

    “Aufgrund eines Satzes oder zweien, die dir scheinbar nicht schmecken, pauschaliserst du und fällst ein Urteil über die komplette Internetseite?”

    Wie meinen? Vielleicht liste Du mal all die anderen Texte/Kommentare, wert da das Schema nicht erkennt …

    “Waffeln. Funktionieren vegane Waffeln?”

    http://tierrechtsforen.de/s/waffeln

    “Ich glaube nicht, dass Silke jemals vergessen hat, grundlegend über den Veganismus zu informieren.”

    Wer sich auch nur ein wenig darüber informiert, wird wohl kaum solchen Blödsinn von sich geben – “Es gibt Schnitzel, das ist ja vegan” – und sich mit “ups, war nicht 100%klar ausgedrückt” rausreden müssen.

  10. Silke
    26. Februar 2010 um 10:36

    Apropos “Plastik Planet”: Hier http://www.utopia.de/magazin/killt-die-plastiktueten-befreit-die-stofftaschen-fuer-saubere-umwelt findest DU eine Petition für ein Verbot von Plastiktüten samt Film.
    Im Moment sind es erst 723 Mitzeichner_innen!

  11. Silke
    28. Februar 2010 um 20:37

    Der Film ist wirklich empfehlenswert. Er regt zum Nachdenken an und liefert genügend Gründe, weniger Plastik zu konsumieren, z.B. “267 verschiedene Tierarten fallen weitweit nachweislich dem Müll im Meer zum Opfer”
    http://www.plastic-planet.de/hintergrund_plastikalsproblem.html

  12. Kat
    7. März 2010 um 18:12

    hab ihn heute auch angesehn.
    regt zum nachdenken an & sein eigenes verhalten zu überdenken.
    sehr empfehlens wert!
    wer ihn noch nicht gesehn hat.. morgen (8.3.10) läuft er in der schauburg um 19uhr ;)

    meine reaktion auf den film ist,dass ich jetzt mehr darauf achten werde und möglichst weniger plastik zu ‘konsumiern’.
    wie ist eure reaktion?

  13. Silke
    7. März 2010 um 18:49

    containern ist eine möglichkeit, gerade verpackungen bei nahrungsmitteln einzusparen, oder eben obst/gemüse lose einkaufen… wenn etwas stark verpackt ist, lasse ich es in der regel im regal liegen. was ich gut finde ist, dass im bio-bereich viel mit öko-verpackungen gearbeitet wird (die tomaten scheinen in plastik verpackt zu sein, die verpackung kann aber in die bio-tonne!)
    früher haben wir ab und an plastikflaschen mit wasser gekauft & diese immer wieder aufgefüllt. mittlerweile nutzen wir nur noch sigg flaschen http://www.sigg.com/ .
    ich habe immer stofftaschen dabei – anstatt plastiktüten zu nutzen
    neulich haben wir ketchup gekauft. ich habe extra die glas-flasche genommen, anstatt nach einer plastik-flasche zu greifen ;-)

    worüber ich noch nie nachgedacht habe: selbst in kleidung steckt plastik.

    was uns schon oft aufgefallen ist: dinge in plastik-gefäßen schmeckt oft “merkwürdig”.
    ich habe viel tupperware zuhause. jetzt versuche ich allerdings, gekochtes eher in keramikschalen zu füllen und mit einem teller abzudecken, nicht mehr aus plastikbechern zu trinken etc. das hat jetzt nichts mit öko, sondern eher mit gesundheitlichen gründen zu tun…
    ich kaue oft auf stiften herum – das sollte ich wohl dringend lassen

    insgesamt darauf achten, sich nur noch das neu anzuschaffen, das man wirklich braucht, ist glaube ich eine ganz gute regel. und alles, was man in den plastik-müll wirft, genau realisieren, ob es sich nicht zukünftig vermeiden lässt.

    auch von mir der tipp: schaut euch den film an & empfehlt ihn weiter

  14. Balduin
    8. März 2010 um 16:13

    “nicht mehr aus plastikbechern zu trinken”

    Man kann es auch übertreiben.
    Die kurze Zeit, die sich das Getränk im Becher befindet, bevor man es trinkt, können garnicht so viele “Stoffe” vom Plastik in das Getränk übergehen, dass es irgendwas ausmachen würde.

    Plastikbecher und -geschirr halten wirklich lange, viel länger als solches aus Glas oder Keramik, Porzellan, weil es nicht so schnell zerbricht. Ökologisch gesehen sind sie also wesentlich besser.

  15. Robert
    8. März 2010 um 16:51

    Hallo Balduin,

    hast du für deine Aussagen auch Quellen, auf die du dich beziehst. Also mich interessiert die Quelle, die belegt, dass nach einer kurzen Zeit, keine “Stoffe” aus dem Plastik in das Getränk übergehen können.

    Hat die Haltbarkeit von Geschirr etwas mit Ökologie zu tun? Im Gegensatz zu Plastik, können Glas, Keramik und Porzellan weiter verwendet und/oder recycled werden. Wohingegen Plastik nur sortenrein wiederverwendet werden kann und ewig braucht um “abgebaut” werden kann.

    Wäre super, wenn du mir da helfen könntest.

    liebe Grüße,
    Robert

  16. Paul
    8. März 2010 um 21:37

    Ob Ketchup in Plastikflaschen oekologischer ist, ich weiss nicht. Plastik hat viel weniger Gewicht. EIn Lkw der voll mit Ketchupflaschen aus Glas anstatt Platik beladen ist braucht demn. mehr Benzin bzw kann weniger laden.

    Interessant waere auch von woher das Ketchup kommt, wo wird es zwischengelagert ? Wie ist die Verteilstruktur?.. ziemlich komplex :(

    Altglas kann nur zu einem bestimmten Teil bei der Produktion beigemischt werden.

    Auch die Frage Tetrapack contra Pfand ist ja nicht 100% geklaert soweit ich weiss.Die Nutzung von Pfandflaschen verursacht Gewaesserverschmutzung und hoher Energieverbrauch beim Transport, dafuer weniger Muell. Tetrapacks haben ein geringeres Gewicht und bessere Ladenutzung, da sie eine rechteckige Form haben.

  17. Silke
    9. April 2010 um 12:45

    Warum Leitungswasser besser als Plastikflaschen ist:
    http://www.youtube.com/watch?v=Se12y9hSOM0

  18. Silke
    12. April 2010 um 19:59

    Lese gerade bei Focus Schule, wie lange es dauert, bis “Abfall” verrottet:
    Kaugummi 5 Jahre, TetraPack 100 Jahre und Plastiktüte 500-1000 Jahre.
    Das erinnert mich wieder an die Animation http://www.youtube.com/watch?v=bZ14k4pSpjI – apropos Stofftaschen: sag Bescheid, ich hab genug für alle ;-)

  19. Kostenlos “Äpfele”, Marktplatz | karlsruhe-vegan.org
    16. April 2010 um 11:31

    [...] die Nachteile von Plastikflaschen und Alternativen berichteten wir. Verfasst von [...]

  20. Silke
    16. April 2010 um 11:51

    Wer morgen noch nichts vor hat:
    http://www.karlsruhe-vegan.org/2010/04/16/kostenlos-apfele-marktplatz/

  21. Silke
    30. April 2010 um 16:31

    Wohin mit Plastikmüll? Ins Handy:
    http://www.fem.com/lifestyle/recycling-handy-gruen-waehlen-6634.html

  22. Silke
    13. Mai 2010 um 16:59

    Was macht man mit Verpackungen von Produkten? Man wird kreativ und kann sogar etwas Tolles gewinnen, siehe http://alnatura.de/de/alnatura-verwandlungs-kuenstler

  23. Gemeinsame Aktivitäten | karlsruhe-vegan.org
    1. September 2010 um 12:11

    [...] Fahrradtour zum Baggersee, um dort gemeinsam zu grillen und zu schwimmen, gemeinsam Kochen oder ins Kino gehen, wir unternehmen gerne etwas gemeinsam. Neben Restaurantbesuchen demonstrieren wir und stehen [...]

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