Vegane Mensa

Stell dir vor, Du bist Student_in und möchtest in der Mensa vegan  essen. Ob die Nudeln ohne Ei sind, das Gemüse mit Butter “verfeinert” wurde oder das Salatdressing vegan ist, weißt Du nicht, weil eine Deklaration fehlt und Dir niemand Auskunft geben kann – aber das gehört vielleicht schon bald der Vergangenheit an. Vor einiger Zeit wurde die deutschlandweite Initiative “Vegane Mensa” gegründet, um das Angebot an veganen Alternativen zu steigern. Auch Studenten_innen aus Karlsruhe haben sich der Initiative angeschlossen, um das Angebot in den Karlsruher Mensen zu vergrößern. Das erste Gespräch mit der Mensaleitung fand bereits statt. Der Mensachef, Herr Konrad, versicherte, dass Nudeln und Pommes vegan seien (der verwendete Käse ist nicht einmal vegetarisch, da mit tierischem Lab). Außerdem würde einer veganen Deklaration nichts im Wege stehen.

Wäre super, wenn die Mensa Karlsruhe ebenfalls bald hier gelistet wäre. Vor wenigen Tagen wurde die erste vegetarische Mensa in Berlin eröffnet, ein Anfang.

Alles Weitere auf dem Blog “Vegane Mensa Karlsruhe“.

Verfasst von Silke


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43 Kommentare zu “Vegane Mensa”

  1. fu studentin
    20. Januar 2010 um 22:04

    In der neuen Mensa gibts nichts anderes als in der großen Mensa II. mit dem Unterschied, dass es in der Mensa II extra veganes Essen gibt.

    Greenwashing…mehr nicht.

  2. daniel
    21. Januar 2010 um 15:10

    hä wie bitte. ist das jetzt toll oder nicht

  3. Silke
    21. Januar 2010 um 15:35

    Aber in der vegetarischen Mensa gibts nur Vegetarisches – wer dort mit seinen Freunden essen geht, kann sicher sein, dass alle nur vegetarisch Essen. Ich finde das sehr fortschrittlich und wünschenswert für unsere Mensa in KA.

  4. Achim
    21. Januar 2010 um 20:28

    Inwiefern ist Mord an Rindern, Ziegen, Schafen, Hühnern usw. “fortschrittlich” (selbst wenn das “vegetarisch” tatsächlich vegetarisch, nicht nur pseudovegetarisch – z.B. Käse, vgl. http://tierrechtsforen.de/kaeseunvegetarisch) wäre? Hört doch bitte endlich auf, so zu tun, als stünden Vegetarier nicht auf der falschen Seite, der der Tierausbeuter. http://vegetarier-sind-moerder.de

  5. daniel
    21. Januar 2010 um 21:49

    oh der schon wieder. war so schön ruhig

  6. Achim
    21. Januar 2010 um 22:27

    Anständige Menschen werden halt nie schweigen, solange gemordet wird, auch wenn das Eure scheinheilige Ruhe stört.
    http://govegan.de

  7. Arnim
    22. Januar 2010 um 03:18

    Achim, geh doch nach Hause, wenn du keine Freunde hast

  8. daniel
    22. Januar 2010 um 09:25

    lol

  9. Silke
    22. Januar 2010 um 12:14

    Lieber Achim, bitte höre auf von “euch” zu schreiben. Den Artikel habe ich verfasst und ich war es auch, die geschrieben hat, dass ich eine vegetarische Mensa (mit veganem Angebot) für fortschrittlicher halte als eine omnivore Mensa (mit wenig vegetarischen Angeboten und evtl. ohne vegane Speisen). Andere Leute aus Karlsruhe müssen das nicht so sehen wie ich.

    Wenn du das anders siehst, ist das deine Meinung. Wer ein Fischgericht isst, ist verantwortlich für den Tod eines Fisches. Wer Nudeln mit Sahnesoße isst, ist verantwortlich dafür, dass irgendwann einmal eine Kuh samt Kalb getötet wird. Aber erst ab x-Portionen Sahnesoße. Da sehe ich schon einen Unterschied.

    Ich denke, dass das vegane Angebot in der Berliner Mensa sehr groß ist. Niemand muss dort ein vegetarisches Menü essen, er kann auch zu veganen Alternativen greifen, aber keiner kann dort ein Fleischgericht essen, selbst wenn er wollte.
    Aber wie gesagt, im Gegensatz zu dir finde ich diesen Schritt gut – er geht meiner Meinung nach in die richtige Richtung.
    Bei uns in KA sind schon manche Speisen vegan, andere lassen sich leicht umstellen und da ist der Mensa-Chef sehr offen. Das begrüße ich. Dennoch kann jeder, der will, Chicken & Co essen. Das geht in Berlin nicht…

  10. Achim
    22. Januar 2010 um 21:07

    1. Mit “Euch” waren nicht alle “Leute in Karlsruhe” gemeint, sondern der Schwätzer, der “” abgesondert hat samt seinen Gesinnungsgenossen.

    Ob z.B. Du dazu zählst weiß ich nicht.

    Nach Deiner peinlichen Mörder-Apologetik (“Wer ein Fischgericht isst, ist verantwortlich für den Tod eines Fisches [kommt auf die Fischgröße an, glaube kaum, daß einer allein einen ganzen Thunfisch fressen kann, aber sei's drum, der Blödsinn macht's auch nicht mehr schlimmer]. Wer Hamburger isst, ist verantwortlich dafür, dass irgendwann einmal ein Rind getötet wird. Aber erst ab x-Portionen Burger. Da sehe ich schon einen Unterschied.” – merkst Du was? Mord ist Mord, ob nur sonntags oder täglich – Lies doch einfach mal VsM, statt Dich derart widerlich für Mord einzusetzen, und sieh Dir die Opfer Deines “Unterschieds” an: http://tierrechtsbilder.de ) scheint es mir aber so.

    Ebenfalls peinlich sollte Euch (gemeint sind mit “Euch” nicht alle “Leute aus Karlsruhe”; sondern die, die hierfür verantwortlich sind und mit dem Stehenlassen solchen Mülls ihre Verantwortungslosigkeit demonstrieren), daß gewisse tierrechtsfeindliche Kommentare hier stehenbleiben …

  11. daniel
    22. Januar 2010 um 21:58

    langweilig

  12. Silke
    23. Januar 2010 um 10:20

    @achim
    während man in deinen foren zensiert bzw. gleich geblockt wird, wenn man nicht deiner meinung ist, kannst du hier bisher alles schreiben… somit blieben auch deine kommentare bislang stehen…
    davon abgesehen, dass du wohl der veganste/tierrechtlerischste mensch aller zeiten bist/sein wirst, solltest du dennoch deinen umgangston mäßigen, der ist nämlich alles andere als angebracht.

  13. Achim
    23. Januar 2010 um 20:23

    >während man in deinen foren zensiert bzw. gleich geblockt
    >wird, wenn man nicht deiner meinung ist, kannst du hier

    Ach, laß doch diese propagandistischen Lügen. Die die dumm genug sind glauben es vielleicht, aber die sind eh irrelevant. http://tierrechtsforen.de/zensur

    >davon abgesehen, dass du wohl der veganste/
    >tierrechtlerischste mensch aller zeiten bist/sein wirst,

    Gähn.

    >solltest du dennoch deinen umgangston mäßigen, der ist >nämlich alles andere als angebracht.

    Angesichts des Drecks, den manche Leute so absondern, sind meine Aussagen eher nicht scharf genug. Noch weiter mäßigen wäre also völlig falsch. Aber daß Ausbeuterkuschler da anderer “Meinung” sind wundert nicht – das Ergebnis Eurer “Mäßigung” ist hier zu sehen: http://tierrechtsbilder.de

  14. diego
    23. Januar 2010 um 22:29

    @ Achim
    Dir geht es offensichtlich nur darum, der veganen Idee treu zu bleiben, wahrscheinlich ist das auch der beste Weg für Dich, um in den Veganer-Himmel zu kommen. Anderen geht es vielleicht eher darum, die Situation für die Tiere möglichst zu verbessern, als um eine Idee – und das geht entweder nur schrittweise oder garnicht. Und wenn eine Mensa, die zuvor Fleisch serviert hat, jetzt darauf verzichtet, ist das ein Schritt in die richtige Richtung – mehr kann man nunmal realistischerweise nicht verlangen. Man kann das Mögliche versuchen und Schritte in die richtige Richtung begrüßen, oder man kann seinen 100%igen Veganismus einfordern und so seiner Idee treu bleiben – allerdings als einziger. Letzteren sehe ich als den egoistischeren Weg an, der im Übrigen auch nicht sehr schlau ist.

  15. Achim
    23. Januar 2010 um 23:05

    Widerlich, dieses reformistische Gefasel.

    Abolitionismus ist natürlich sowohl ethisch als auch strategisch die einzige Möglichkeit – wenn es einem um Tiere geht, nicht um Spenden etc.

    Und dabei wird die Realität auf den Kopf gestellt: Reformismus ist egoistisch (Spendensammeln, den Mördern in der Peergroup nicht auf den Seidenschlips treten etc.). Und kontraproduktiv wie nur was.

    Wann werdet Ihr es endlich kapieren?

    Naja, so wie wir vor 10 Jahren angefeindet wurden für das, was heute allgemein anerkannt ist, wird es auch diesmal wieder sein … nur leider geht Euer Klotzambein sein auf kosten der Tiere, die bis dahin euretwegen ermordet werden.

    Wie wär’s einfach mal mit etwas informieren über den Stand der Erkenntnisse, statt der Masse nachzubeten? http://abolitionismus.de

    Ihr solltet Euch schämen.

    Da wundert es auch nicht, daß das ganze mit einem KZ-Slogan endete (“Letzteren sehe ich als den egoistischeren und übrigens auch den denkbar dämlichsten Weg an, aber jedem das Seine.” vgl. http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,612757,00.html), der aber jetzt seltsamerweise wegeditiert ist. Interessant, ein und der selbe Slogan bei Nazis, CDU und Reformisten …

  16. diego
    24. Januar 2010 um 15:52

    Dass in Foren-Diskussionen früher oder später immer der KZ-Vergleich kommt, ist ja bekannt; aber wie du jetzt schon – quasi in Rekordzeit – drauf kommst, kapier ich echt nicht (dein Link funktioniert komischerweise auch nicht).
    Mein gott, faselst du da einen Müll.
    Ach ja und wegredigiert habe ich das nur, weil ich das “dämlicherweise” zu hart fand, aber angesichts des Scheiß, den du da verzapst, hätte ich das besser stehen lassen sollen.

  17. Silke
    24. Januar 2010 um 18:22

    @achim

    >während man in deinen foren zensiert bzw. gleich geblockt
    >wird, wenn man nicht deiner meinung ist

    >>Ach, laß doch diese propagandistischen Lügen. Die die dumm >>genug sind glauben es vielleicht, aber die sind eh irrelevant

    ich bin nicht die einzige, die das betrifft. kenne andere persönlich – nicht nur vom hörensagen – also erzähl hier nichts von lügen…

  18. Achim
    24. Januar 2010 um 21:13

    @diego: für die Defizite dieses Blogs hier bin ich nicht verantwortlich, wenn die Software nicht erkennt, wo die URL zu Ende ist, ist das nicht mein Fehler. Einfach die Klammer am Ende weglassen: spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,612757,00.html

    Und da erkennt dann auch jeder (der das aus irgendwelchen noch nicht wußte), daß das nichts mit einem “KZ-Vergleich” (der idR keiner ist, vgl. http://maqi.de/glossar/analogie und http://antispe.de/txt/legenmachtfrei.html ) ist, sondern schlicht eine Tatsache: nämlich die Tatsache, daß Du genau das geschrieben hast, was die Nazis da am KZ-Tor stehen hatten.

    Leugnen zwecklos, denn jeder, der das Thema abonniert hat, bekommt den Original-Text, ohne Deine Manipulation, gemailt. So auch ich.

    @silke: Daß Du nicht die einzige bist, die solche Lügen verbreitet, wundert nicht. Komischerweise sind sie aber nie in der Lage, auch nur zu versuchen, den Beweis anzutreten, etwa einen solchen Beitrag zu nennen – natürlich, denn dann würde jeder, der klar bei Verstand ist, ja sehen, daß er zurecht, eben wegen speziesistischer, rassistischer, faschistischer, theistischer, militaristischer etc. Inhalte, entsorgt wurde.

    Fakt ist aber, daß es eine Lüge ist, was Du behauptest: “während man in deinen foren zensiert bzw. gleich geblockt
    wird, wenn man nicht deiner meinung ist”. Und das kann dummerweise jeder leicht selbst überprüfen. Einfach mal ins Forum gehen, ein paar Beiträge lesen, und in Nullkommanichts findet man einen, der eben alles andere als meine Meinung ist – leicht daran zu erkennen, daß ich dem in der Antwort widerspreche. Q.e.d.

    Dumm gelaufen, was?

    Aber so ist das halt: wer beim Lügen ertappt wird, blamiert sich.

    Bemerkenswert allerdings, wenn Leute, die sich angeblich für Tiere einsetzen, Lügen verbreiten, um *uns* zu diskreditieren …

  19. daniel
    24. Januar 2010 um 21:54

    wer seit “ihr” denn? die retter der welt? omg ich lach mich schlapp.

  20. Silke
    25. Januar 2010 um 19:48

    @achim
    “einen [gelöschten] Beitrag zu nennen [...] dann würde jeder [...] sehen, daß er zurecht, eben wegen speziesistischer, rassistischer, faschistischer, theistischer, militaristischer etc. Inhalte, entsorgt wurde.”
    genau das ist der punkt, da bleibt ja nicht mehr viel übrig, außer deine meinung…

    wer sich die mühe gemacht hat, bei dir was zu schreiben, der hat das ja in der regel nicht gespeichert. und wenn der beitrag dann gelöscht wurde, dann wird es schwer mit dem beweisen…

    aber was solls, während die meisten hier nicht bei dir schreiben, schreibst du bei uns. so schaffst du es immer wieder, dass du nicht in vergessenheit gerätst…

  21. Achim
    25. Januar 2010 um 20:11

    Mit anderen Worten, Du hast nichts zu sagen, was nicht speziesistisch, rassistisch, faschistisch, theistisch, militaristisch etc. ist.

    Pfui.

    http://maqi.de/txt/agenda.html

  22. daniel
    25. Januar 2010 um 20:40

    ich hau mich weg eh

  23. Andreas
    3. Februar 2010 um 07:35

    @Achim:
    Die meisten Menschen werden nicht als Veganer geboren, selbst die allermeisten heutigen Veganer nicht. Vermutlich auch du nicht (selbst wenn, wäre das egal, darum geht es nicht).
    Versuche doch mal dich in dein altes Ich als Fleischesser hineinzuversetzen. Stell dir vor du würdest durch die Fußgängerzone laufen um irgendwas einzukaufen. Zufällig triffst du einen Infostand über vegane Ernährung. Du bleibst stehen, weil du noch nie davon gehört hast und dich das Thema interessiert. Du fängst mit einem der Menschen dort ein nettes Gespräch an, doch als du erwähnst, dass du Fleisch isst, wird dein Gesprächspartner plötzlich laut und beschimpft dich und alle anderen Fleischfresser als Mörder. Vegetarier seien auch nicht besser, das seien auch nur Mörder.
    Was hättest du dir in dieser Situation gedacht?
    “Mensch, ist ja toll! Ab heute werde ich mich nur noch vegan ernähren!”?
    Bestimmt nicht. Du selbst hättest diese Leute früher als Verrückte abgestempelt und nie wieder etwas von Veganismus höhren wollen.

    Ich weiß, es ist schade, aber man kann Leute nicht überzeugen indem man sie angreift und fertigmacht. Die Menschen werden dadurch in die Defensive gedrängt und müssen sich rechtfertigen. Und sie blocken ab. Sie sind nicht mehr offen für Argumente.

    Es ist schrecklich, dass wir dem wohl größten Verbrechen der Menschheit nur mit Toleranz entgegentreten können, aber das ist die einzige Möglichkeit. Wir müssen den Menschen offen und freundlich entgegentreten um sie dann auf unsere Seite zu ziehen. Und erst wenn es genug aufgeklärte Menschen gibt, haben auch andere “Protestformen” eine Chance.

    @ alle anderen:
    zum Stichwort vegane Mensa möchte ich euch diese zwei, sehr interessanten Videos vorstellen:
    http://www.peta2.com/COLLEGE/c-veg-cafeteria-video.asp
    http://www.peta2.com/COLLEGE/c_start_a_buzz.asp

    noch mehr Ideen:
    http://www.peta2.com/COLLEGE/c-activism_ideas.asp

  24. daniel
    3. Februar 2010 um 17:10

    jetzt komms. warts ma ab eh.

  25. Achim
    3. Februar 2010 um 20:55

    >doch als du erwähnst, dass du Fleisch isst, wird dein
    >Gesprächspartner plötzlich laut und beschimpft dich

    Das ist eoine völlig hypotheihsce Fragem, da soetwas wohl kaum jemand macht, und ich habe wenig Lust, zu diskutieren, wie viele Engel auf einer Nadelspitze platz haben.

    Ein *realistischeres* Szenario wäre hgewesen, daß ich an einen seriösen Infostand, also einen von Maqi, gekommen wäre (wenn es das damals gegeben hätte), wo ich sachlich über die *Fakten* (eben, daß und vor allem warum Unveganer Mörder sind) aufgeklärt worden wäre, worauf hin ich, da ich ja nicht ethisch minderbemittelt bin, vegan geworden wäre – wie das heute bei allen, die nicht ethisch minderbemittelt sind und auf die Fakten auf Maqi-Seiten stoßen, der Fall ist. Wie Du, wenn Du Dich informieren würdest, statt nur dümmluche Tierausbeuterkuschlerpropaganda nachzuplappern, wissen könntest: http://vegetarier-sind-moerder.de/vegan-durch-vegetarier-sind-moerder / http://vegetarier-sind-moerder.de/faq

    > Toleranz

    Wer Toleranz für Mord predigt macht sich mitschuldig.

  26. Achim
    3. Februar 2010 um 20:59

    PS:

    >@ alle anderen:

    Wohl kaum “alle anderen”, ich bin schließlich nicht der einzige, der begriffen hat, daß Peta eine Organisation *gegen* Tierrechte ist (http://maqi.de/txt/petagegentierrechte.html), und der sich schämen würde, Peta-Seiten zu empfehlen: http://tierrechtsforen.de/veganer-gegen-peta

  27. Andreas
    4. Februar 2010 um 05:49

    Okay, dann ein weniger hypothetisches Beispiel:
    Ein Veganer versucht mit dir ein konstruktives Gespräch über Strategien der veganen Bewegung zu führen. Ohne auf das eigentliche Argument überhaupt einzugehen bezeichnest du diesen schlicht als Nachplapperer dümmlicher Tierausbeuterkuschlerpropaganda.
    Hälst du das denn für zielführend? Was ist denn überhaupt überhaupt dein Ziel; versuchst du die Veganer auf dieser Seite von deiner Philosophie zu überzeugen? Versuchst du Vegetarier anzusprechen? Hast du überhaupt ein konkretes Ziel?
    Es freut mich, wenn du sagst, dass du Menschen bei Infoständen sachlich über die Fakten aufklären würdest. Angesichts deiner doch sehr aggressiven Vorgehensweise im Internet kann ich dir aber leider nicht glauben.
    Mein Argument ist immer noch das Gleiche: Mit Aggressivität und Radikalität kannst du den Mainstream nicht überzeugen.

  28. Andreas
    4. Februar 2010 um 08:05

    Zu deinem zweiten Beitrag:
    Erstens: Es geht hier überhaupt nicht um PETA. Ich habe die Videos ihres Inhalts wegen gepostet. Das hat nichts mit der Seriösität PETAs zu tun.
    Wenn Neo Nazis gute Methoden, um Menschen zu überzeugen, entwickelt hätten, dann wäre es (meiner Meinung nach) auch nicht verwerflich deren Methoden zu untersuchen und unter Umständen zu kopieren.
    Und dass PETA schlimmer als Nazis seien, würdest auch du vermutlich nicht behaupten.

    Zweitens: Eigentlich wollte ich mir diese ganze Diskussion um PETA sparen, aber ich kann mich jetzt nicht mehr zusammenreißen.

    PETA ist mit Abstand die größte, erfolgreichste, und effektivste Tierrechtsorganisation der Welt.

    Ich bin sehr gut mit PETAs Philosophie vertraut und kenne zahlreiche Mitarbeiter, auch Ingrid Newkirk, persönlich. Ich kann mit 100%-iger Sicherheit und Überzeugung sagen, dass sich PETA jedes einzelne der oben gennanten Attribute redlich verdient hat.

    PETA hat momentan mehr als 2 Millionen Mitglieder und hat schon Millionen von Tieren unglaubliches Leid erspart. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie viele Aktionen und Campagnen PETA durchführt (und schon durchgeführt hat) und in wie vielen verschiedenen Bereichen PETA gleichzeitig tätig ist.
    PETA hat alleine 2009 USA-weit mehr als 400 Demos veranstaltet; mehr als 400.000 Veg-Starter-Kits verschickt und große Campagnenerfolge erziehlt, wie zum Beispiel diesen hier, bei dem mehr als 26.000 Tiere auf einen Schlag gerettet wurden:
    http://blog.peta.org/archives/2010/01/us_global_exotics.php
    Und das sind alles nur wenige Beispiele.

    Ich habe mir deine Anti-PETA-Website durchgelesen. Du hast einen langen Text geschrieben, aber ich kann ehrlich gesagt nur wenig Substanz erkennen.
    Die Hälfte des Ganzen ist als erstet Mal überhaupt nur Polemik. Dann stellst du zum Teil Thesen auf, von denen ich noch nie zuvor gehört habe und deren Nachweis-Links auch nicht funktionieren. Die meisten der übrigen Kritikpunkte basieren auf einzelnen unglücklichen Zitaten und auf einzelnen etwas missglückten Kampagnen. Bei einer Organisation, die ununterbrochen im Rampenlicht steht und Interviews führt, und hunderte Kampagnen jährlich veranstaltet, finde ich sowas jedoch durchaus tolerierbar.

    Du solltest diese Internetseite wirklich umgestalten. Überprüfe noch mal deine Quellen und gehe bitte etwas sachlicher und weniger polemisch bei den Argumenten vor. Zum Teil widersprichst du dir auch (Du kritisierst einerseits, dass PETA Spenden auch von Vegetariern und Omnivoren annimmt um dadurch mehr Geld zur Verfügung zu haben, andererseits beschwerst du dich dann, dass PETA nicht genug/kein Geld für Tierheime ausgibt. Das ist zwar zugegebenermaßen kein eindeutiger Widerspruch, aber doch zumindest eine gewisse Unstimmigkeit.).

    Ich habe letztendlich nur drei Argumente gefunden auf die ich antworten möchte:
    1. PETA tötet Tiere
    Von sehr vielen als Hauptargument gegen PETA vorgebracht. Im Grunde ist es auch wahr. Man sollte aber auch den Zusammenhang kennen.
    Jährlich werden tausende von Tieren bei Tierheimen abgegeben, aber nur sehr wenige von ihnen finden bei anderen Menschen ein neues Zuhause. Das liegt zum einen daran, dass viele Menschen sich ihre Haustiere bei Züchtern oder entsprechenden Geschäften kaufen und Tierheime nur zum Entsorgen der Tiere benutzen. Zum anderen liegt es daran, dass immer noch viele Tiere nicht sterilisiert oder kastriert sind und unkontrolliert Nachwuchs zeugen.
    Es gibt dadurch ganz einfach mehr Haustiere, als Menschen bereit sind aufzunehmen. In die Wildnis aussetzen kann man die Überschüssigen Tiere aber auch nicht, da Hunde und Katzen schon tausende von Generationen lang umgezüchtet wurden und heute nichts mehr mit ihren Vorfahren gemeinsam haben. Sie sind abhängig vom Menschen und in der Wildnis auf sich alleine gestellt nicht überlebensfähig.
    Es gibt nur zwei Möglichkeiten, wie man dem Problem begegnen kann. Entweder man sperrt die überschüssigen Tiere in kleine Käfige (ähnlich der Massentierhaltung), wie in Tierheimen ein notwendiges Übel, oder, man euthanisiert die Tiere, für die es keine Chance auf ein angemessenes Zuhause gibt (vollkommen schmerzfrei).
    Wie hier deutlich wird tut PETA das nicht, weil es den Mitarbeitern Spaß macht, oder weil es billiger ist, sondern weil die Welt nun mal keine ideale ist und es einfach keine Alternative gibt.
    PETA ist mit dieser Lösung natürlich auch nicht wirklich zufrieden und versucht deshalb so viel Prävention wie möglich zu betreiben. Tausende von Haustieren werden von PETA jährlich fast oder sogar ganz kostenfrei sterilisiert und kastriert und für “Animal Birth Control” macht PETA sogar mit Stars wie Simon Cowell (American Idle), Ryan Teddar (One Republic) oder Sasha Grey (Pornostar) Werbung. So viele Leute wie möglich sollen erreicht werden, damit Euthanasie in der Zukunft nicht mehr nötig sein wird.

    2. PETA feiert Kompromisse als Siege
    Tut mir Leid, selbes Argument:
    Die Welt ist nun mal kein Ponyhof. Nur weil die Vorstellung von der vollkommen veganen Welt schöner ist, heißt das nicht, dass McDonald’s von heute auf morgen auf vegan umsteigt wenn du sie darum bittest. Kompromisse sind ein notwendiges Übel. Im Grunde ist das auch das selbe Argument das von mir und allen anderen schon in all den anderen Kommentarbeiträgen angesprochen wurde (oder zumindest gemeint war).

    3.Vegetarisch vs. Vegan
    Im Grunde wieder genau das Selbe. PETA hat sich jetzt jedoch selbst dazu entschlossen, nur noch vegan zu argumentieren. Die Umsetzung auf der Website etc. wird aber wohl noch ein paar Monate dauern.

    Hier ist übrigens noch ein Interview mit Ingrid Newkirk welches du dir bitte durchlesen solltest bevor du mir antwortest. In diesem Interview schlägt sie nämlich etwas klarere Worte als in den offiziellen Stellungnahmen von PETA an.
    http://www.hossli.com/articles/2003/06/19/%C2%ABkinder-mit-fleisch-zu-ernahren-ist-kindsmissbrauch%C2%BB/

    Noch eine Anmerkung Achim:
    Versuche in deinen weiteren Beiträgen bitte so sachlich und unpolemisch wie möglich zu argumentieren. Sonst macht es auch mir keinen Spaß mehr und ich werde dir nicht mehr antworten. Eine wichtige Regel im Internet lautet nämlich “don’t feed the troll”.

  29. Ava Odoemena
    8. Februar 2010 um 19:28

    Achim, obwohl du in der Sache eigentlich Recht hast, ist dein Kommunikationsstil gewalttätig und traumatisierend, also unvegan.

  30. Achim
    8. Februar 2010 um 21:13

    Unvegan und gewalttätig ist Mord. Unvegan und gewalttätig sind Vegetarier. Unvegan und gewalttätig ist Peta.

    Gelogen (und zwar dreist, angesichts der bereits oben verlinkten Fakten) ist diese Peta-Apologetik.

    Wahr ist dagegen: Peta ist eine Organisation gegen Tierrechte http://maqi.de/txt/petagegentierrechte.html .

    Aktuell: http://tierrechtsforen.de/s/peta

  31. Achim
    8. Februar 2010 um 21:16

    PS: Daß er sachliche Faktennenung (im vergleich zur üblichen Ausbeuterkuschelei) als Aggressivität diffamiert wundert nicht, vgl. http://veganismus.de/vegan/faq-rechtfertigungsversuche.html#aggressiv

    Aber ehrlich gesagt habe ich keine Lust undkeine Zeit, ständig Brettvormkopfträgern das 1×1 der Tierrechte zu erklären, erst recht, wenn das alles auf unserem Seiten nachzulesen ist und sie einfach nur zu faul oder zu borniert sind, sich mal ein wenig zu informieren (wenn sie schon nicht auf die eibfachsten FDinge von selbst kommen).

  32. Andreas
    10. Februar 2010 um 05:59

    “Achim, obwohl du in der Sache eigentlich Recht hast [...]”
    Ähmmm… nein. Das ist falsch.

    Achim, wenn Du Dich informieren würdest, anstatt nur Müll zu labern, dann wüsstest du, dass du den selben Link, mit dem du eben geantwortet hast, in der selben Diskussion schon mal gepostet hast und ich alle deine “Argumente” schon auseinandergenommen habe.
    Anstatt darauf einzugehen wiederholst du einfach nur deine erwiesenermaßen falsche Thesen.

    “Aber ehrlich gesagt habe ich keine Lust und keine Zeit, ständig Brettvormkopfträgern das 1×1 der Tierrechte zu erklären [...]”
    Wer heutzutage immer noch glaubt, mit Fanatismus der veganen Bewegung oder den Tieren weiterzuhelfen, der hat offenbar wirlich ein Brett vor’m Kopf.
    Dem ist also nichts hinzuzufügen.

  33. Andreas
    10. Februar 2010 um 06:04

    PS:
    Letzte Woche wurde PETA DC mit 40.000 der neuen Veg-Starter-Kits beliefert! :-)
    “Go vegan” steht da nun groß auf dem Cover. Leider steht aber immer noch klein daneben “Go vegetarian”.

  34. martin
    11. Februar 2010 um 16:13

    “Mein Argument ist immer noch das Gleiche: Mit Aggressivität und Radikalität kannst du den Mainstream nicht überzeugen.”

    Richtig, deshalb hatte auch die Bürgerrechtsbewegung keinen Erfolg, weil sie nicht, wie du fordern würdest, die “schrittweise” Gleichstellung von Schwarzen und Weißen gefordert hat, sondern in ihrer schrecklichen Naivität tatsächlich die sofortige und vollständige Gleichsetzung forderte (auch, wenn das der/ein Grund für ihren Erfolg war, aber egal).

    “Und dass PETA schlimmer als Nazis seien, würdest auch du vermutlich nicht behaupten.”

    Auf jeden Fall gefährlicher, denn bei Nazis ist kaum jemand so naiv, ihre Ziele (Familienschutz usw.) für bare Münze zu nehmen, bei PETA fällt fast jeder darauf herein.

    “PETA ist mit Abstand die größte, erfolgreichste, und effektivste Tierrechtsorganisation der Welt.”

    Bei solchen Sätzen weiß ich nicht, ob ich lachen oder heulen soll.

    “PETA hat momentan mehr als 2 Millionen Mitglieder und”

    Davon sind wieviele unvegan? 95%? Oder doch nur 85%?

    “Ich habe mir deine Anti-PETA-Website durchgelesen. Du hast einen langen Text geschrieben, aber ich kann ehrlich gesagt nur wenig Substanz erkennen.”

    Und damit willst du andeuten, daß die Argumentation, weil du sie nicht verstehst (weil du sie nicht verstehen willst) falsch ist?

    “und deren Nachweis-Links auch nicht funktionieren”

    Weil PETA inzwischen seine Spuren verwischt hat, ist das die Schuld des Textes? Interessant.

    “einzelnen unglücklichen Zitaten und auf einzelnen etwas missglückten Kampagnen”

    Eine schlechte Ausrede ist dir nicht einfallen?

    “Wie hier deutlich wird tut PETA das nicht, weil es den Mitarbeitern Spaß macht, oder weil es billiger ist, sondern weil die Welt nun mal keine ideale ist und es einfach keine Alternative gibt.”

    Doch, sie könnten Tierheime bauen/unterstützen/wasauchimmer. Sie machen es nicht, weil es nicht profitabel ist.
    Außerdem hast du den Link nicht beachtet: PETA tötet nicht einfach nur Tiere, sondern rechtfertigt es mit tief-speziesistischen Argumenten. Oder sind das auch nur “Ausrutscher”?

    “Kompromisse sind ein notwendiges Übel.”

    Diese “Kompromisse” helfen der Tierausbeutungsindustrie ökonomisch und machen kostenlose Werbung für sie. Wer das allen Ernstes als Schritte in die “richtige Richtung” bezeichnet, dessen Richtung ist nicht die der Tierrechte.

    “PETA hat sich jetzt jedoch selbst dazu entschlossen, nur noch vegan zu argumentieren. Die Umsetzung auf der Website etc. wird aber wohl noch ein paar Monate dauern.”

    Der war gut. Diese Tage ist das neuste PETA-Plakat veröffentlicht wurden und was steht drauf? “Vegetarisch.”
    Und über das bißchen Alibi-Veganismus, was sie jetzt betreiben, werden sie nicht hinauskommen.

    “ich alle deine “Argumente” schon auseinandergenommen habe”

    …und gezeigt hast, das du die Argumente entweder nicht gelesen oder nicht verstanden hast.

  35. Anna
    15. April 2010 um 17:18

    gibts eigentlich was neues in sachen vegane mensa ? wann werden vegane gerichte gekennzeichnet oder ist das bereits passiert ??

  36. Silke
    15. April 2010 um 18:09

    wir warten noch auf antwort…

  37. Anna
    15. April 2010 um 18:54

    ok danke für die info :-)

  38. Silke
    30. April 2010 um 15:48

    Fleischloser Mensatag in Freiburg und wie die Studis darauf reagierten:
    http://fudder.de/artikel/2010/04/29/umfrage-wie-gefaellt-dir-der-fleischlose-mensatag/

  39. Silke
    30. April 2010 um 17:00

    Laut Herrn Lellbach, der Leiter der Mensa Moltke (KA), werden in ca. 2 Monaten vegane Gerichte deklariert! Das teilte er mir vorhin bei einem persönlichen Treffen mit.

  40. Manuel
    21. Mai 2010 um 15:25

    Wie euch sicherlich auch schon zu Ohren gekommen ist, wird offiziell ab dem 1.6. in der Mensa (Adenauerring) eine Kennzeichnung veganer Speisen eingeführt.

    Die Kennzeichnung läuft aber jetzt schon, wenn sich auch nur wenige Dinge als vegan erkenntlich zeigen, aber zum Beispiel nächsten Mittwoch:
    Linsen-Eintopf mit 1 Paar Wiener (s,vg), Brötchen und Dessert (Interpretiere ich so, dass der Eintopf ohne Wiener vegan ist, wie es mit dem Brötchen aussieht, wird man wohl nicht erfahren und das Dessert wird eh nur aus Milch bestehen – könnte theoretisch aber auch sein, dass es alternativ Tofu Wiener gibt :P (wohl kaum, wär ja zu schön..))

    Also es bewegt sich und vielleicht gibts ja am Juni wirklich jeden Tag ein veganes Gericht :)
    Laut (noch unvollständigem) Speiseplan leider noch nicht :(

  41. Mensa-Umfrage, Karlsruhe | karlsruhe-vegan.org
    27. Mai 2010 um 11:22

    [...] Veggie- ein Fleischgericht vom Speiseplan verbannen könnte, oder? Gerade auch im Hinblick auf die Initiative Vegane Mensa Karlsruhe. Wäre super, wenn auch Du abstimmen würdest! Verfasst von [...]

  42. Jonas
    2. Juni 2010 um 17:38

    Gerade bekommen: http://studentenwerk-karlsruhe.de/newsletter.php?id=200629 :-)

  43. Kaffee mit Milch | karlsruhe-vegan.org
    1. September 2010 um 11:11

    [...] Deinen Kaffee schmecken lässt, wenn du in Karlsruhe unterwegs bist. Ersteres wäre gerade für die Initiative “Vegane Mensa Karlsruhe” sehr interessant, die sich mit dem Mensa-Chef berät, welche Milchalternative die Beste [...]

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